Hotel Mea Via

Hotel Mea Via - the slow farm hotel
Pufels 14
39046 St. Ulrich
Tel. 0039/471/796299
 
www.mea-via.it

 

Sonnenverwöhnte Weitblicke und grandiose Bergpanoramen wetteifern mit verschneiten Hochalmen und perfekt präparierten Pistenlandschaften. Aus den urigen holzverkleideten Hütten duftet es schon morgens köstlichst nach Mittagessen. Inmitten dieser beeindruckenden Foto-Kulisse der Seiser Alm schwingen sich zu dieser Jahreszeit Ski- und Snowboardfahrer Abfahrt um Abfahrt die Berge hinunter, während im Sommer zahlreiche Wander- und Kletterwege darauf warten, erkundet zu werden. Auch wenn man hier in Luxus-Design-Hotels, an hippen Bars und mit edlen Weinen zu alpiner Spitzenküche oft dem Glamour und Lifestyle frönt, kann sich ein Urlaub auf der Seiser Alm auch langsam, bedächtig und ruhig anfühlen. Zumindest, wenn Sie beim Ehepaar Pitschieler mit Oma Barbl, Tochter Jasmin und Sohn David im Slow-Farm-Hotel Mea Via wohnen.

 

Seit über 50 Jahren bewirtschaftet die Familie den Hof, der auf 1.405 Meter Höhe in Pufels, einem urigen Bergdörfchen mit knapp 150 Einwohnern, bei Sankt Ulrich liegt. Ein paar Hotels, Häuser und eine Kirche gibt es und in zehn Minuten ist man einmal durch den Ort durchspaziert. Dafür schlafen Sie in wohltuender Stille auf gemütlichen Matratzen bei richtig guter Luft und wachen am Morgen mit dem ersten Hahnenschrei auf. Nach einem gemütlichen Hütten-Frühstück mit Brot aus der Familienbäckerei, Eiern von den eigenen Hühnern und knusprigem Müsli mit frisch gemolkener Milch stapfen Sie auf Schneeschuhen oder mit dem Schlitten im Schlepptau durch den tief verschneiten Wald. Wieder zurück wartet ein feiner Natur-Spa mit Bergquellwasser-Dampfbad, Bio-Kräutersauna und duftendem traditionellem Alpenblumen-Heubad. Familie Pitschieler hat sich voll und ganz dem Slow Living verschrieben, was nicht heißt, dass hier alles besonders langsam vonstattengeht, sondern dass einzelnen Dingen die Zeit und die Wertschätzung eingeräumt wird, die sie verdienen, im Alltag jedoch oft nicht bekommen. Das gilt natürlich gerade für das Essen, denn wie oft isst man zu Hause mal eben nebenbei im Stehen oder am Schreibtisch?

 

Das Mea-Via-Küchenteam um David Pitschieler bereitet mit viel Hingabe alles frisch zu und verwendet hauptsächlich Zutaten, die aus der eigenen Landwirtschaft und von handverlesenen Partnerbetrieben stammen. Die Gerichte sind südtirolerisch alpin, ab und zu mit leicht mediterranem Touch und stets so kreativ, dass sie die Gäste mit völlig neuen Geschmackskombinationen überraschen. Oder haben Sie schon einmal gebeizten Alpen-Saibling an Südtiroler Apfel, Senf, Sellerie und Bergmelisse gegessen? Oder Stier-Gulasch mit Grödner Gin? Traditionelle Köstlichkeiten aus der Region gibt es jeden Montag, denn da werden nach alten Rezepten Schlutzkrapfen, Gröstl oder Apfelschmarrn zubereitet und in großen Pfannen und Schüsseln zum Selbstbedienen aufgetischt. Mehlspeisen und Kuchen sind übrigens die Paradedisziplin und Leidenschaft von Oma Barbl, die sie auch gemeinsam mit den Gästen zubereitet und ihnen dabei ihre über Jahrzehnte angesammelten Küchen-Tricks verrät.

 

Mit anpacken können Sie (natürlich nur, wenn Sie möchten) bei Farm-Workshops, etwa beim Garteln, bei der Ernte oder der Stallarbeit oder beim gemeinsamen Butter-Machen. Ein Aufenthalt im Mea Via bedeutet nämlich nicht nur Urlaub auf dem Bauernhof, sondern auch, am Südtiroler Landleben teilzuhaben. Allerdings in der etwas gehobenen Variante. Erst im vorletzten September wurde das Haus umfassend modernisiert und punktet jetzt nicht nur mit seiner Philosophie und Geschichte, sondern auch mit seiner modernen Architektur. Die Zimmer und Suiten sind als natürliche Rückzugsorte mit viel Holz, naturbelassenem Stein und Glas gestaltet. In der Gesamtkomposition schnörkellos, dennoch gemütlich und durch die großen Fensterfronten mit viel Tageslicht geflutet. Einige Räume verfügen über Regenduschen und frei stehende Badewannen und die großzügigen Privatterrassen geben den Blick auf die Bergmassive am Horizont und den typischen Dolomiten-Sonnenuntergangshimmel in zartem Rosa frei.

 

Käfer - Die Zeitung 1/2021

 

 

mehr zu Südtirol

 



Drucken

Hotel des Monats

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Akzeptieren