Hotel Wachtelhof

Wachtelhof-Außenansicht im Winter/©Klaus Lorke

Schlafzimmer im Wachtelhof/©Klaus Lorke

Spa-Suite im Wachtelhof/©Klaus Lorke

Restaurant im Wachtelhof/©Klaus Lorke

Wachtelhof-Gastkoch Paolo Amadori

Hütter Bönan Hotels
Small Luxury Hotels of the World
Tel. 06221/655650
 
www.huetterboenan.com

 

Ein Hauch von Côte d’Azur im Salzburger Land? Lodge Luxury meets Mediterranian cuisine? Nun, es ist wohl mehr als ein Hauch, den die Geschwister Peter Hütter und Christine Hütter-Bönan präsentieren, wenn am 18. Dezember im beschaulichen Hinterthal bei Maria Alm für das Boutique Hotel Wachtelhof die Wintersaison beginnt. Bei den Hütter Bönan Hotels ist man es ja gewohnt, dass es immer ein bisserl mehr sein darf: mehr Gestaltung und mehr Geschmack, mehr Aufmerksamkeit und mehr Avantgarde, mehr Luxus und dennoch mehr Laissefair. Ideen bleiben hier nicht einfach Ideen: Heute gedacht, morgen gemacht – die beiden lieben den Wandel und den Gedanken, ihre Gäste im schönsten Sinne zu überwältigen. Deshalb kommt in diesem Winter nicht einfach ein Gastkoch in den Wachtelhof, sondern mit dem Ehepaar Francesca Alessi und Paolo Amadori und ihrer insgesamt achtköpfigen Crew aus dem Restaurant La Forge in Ramatuelle bei Saint-Tropez eine ganze kulinarische Welt.

 

Eine mediterran-alpine Stil-Collage, wie sie so typisch ist für Peter Hütter, den Investor und Visionär mit viel Auslandserfahrung, der heute erfolgreich mit seinem Vater Manfred Hütter das seit 120 Jahren bestehende Heidelberger Familienunternehmen leitet, und für die Dipl.-Designerin Christine Hütter-Bönan, die mit ihrem Mann Michele Bönan, der als Architekt weltweites Renommee genießt, für das Design und das individuelle Manufaktur-Interieur verantwortlich zeichnet. „Stay small, stay exclusive“ – Gemäß dieser Firmenphilosophie haben die Geschwister in den vergangenen Jahren ein feines Portfolio an Boutique-Hotelpretiosen zusammengetragen und mit dem Hütter Bönan Glow zum Strahlen gebracht.


Begonnen hat ihre Erfolgsgeschichte mit den Heidelberg Suites, dem eleganten Stadthotel direkt am Neckar in einer Villa aus dem 19. Jahrhundert, die schon länger in Familienbesitz war. In den großzügigen Suiten warten wunderbare Ausblicke auf das Schloss und die Altstadt. Die gerade erst verfeinerte Gestaltung von Christine Hütter- Bönan zitiert die deutsche Romantik und das Heidelberger Studentenleben, veredelt mit einer Prise italienischer Grandezza. Am Steg unterhalb des Hauses liegt unübersehbar die Heidelberg Suites Patria als stilvolles Restaurant-Schiff und schwimmende Bar & Lounge. Gemeinsam mit den Heidelberg Suites ist die Patria eine der außergewöhnlichsten Event- und Hochzeits-Locations Süddeutschlands und wurde von Christine Hütter-Bönan jüngst ebenfalls einem kompletten Makeover unterzogen. Noch zeitloser und unbeschwerter lehnt sich das Ambiente nun an die Klarheit des Bauhaus-Stils an, kombiniert mit dem Rot der Heidelberger Sandsteinmauern, etwas himmlischem Blau und einem kräftigen Grün, das an Deutschlands Wälder und Gärten erinnert. Eine Reise in eine ganz andere Epoche wäre ein exklusiver Trip auf der Boutique-Yacht Goldfinger, ein großzügiger Katamaran, der im edlen James-Bond-Style vor Ibiza liegt.


Und gespannt kann man auch auf die neuesten Projekte der beiden sein, die sich gerade

in der Entwicklung befinden: The Grand Heidelberg Suites in einem der ersten Grand Hotels Deutschlands von 1890 und das erste Münchner Hütter Bönan Hotel, das mitten im Zentrum gelegene Münchner Kindl. Der Wachtelhof im Salzburger Land war den Geschwistern immer schon eine besondere Herzensangelegenheit, liegt er doch nahe Saalfelden, also in der Region, aus der ihre Mutter stammt, und erinnert an die österreichische Eleganz längst vergangener Tage: Eiche und Zirbe reichen österreichischen Trachtenfarben die Hand, dazu kuschelige Felle, feiner Kaschmir und kraftvoller Loden. Ins Mobiliar mischen sich Originalstücke des Hauses, von heimischen Handwerkern gekonnt restauriert. Der historische Teil stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde durch einen Neubau mit bis zu 75 qm großen Zimmern und Suiten ergänzt, in denen die nostalgische Noblesse mit einer Prise internationalem Flair veredelt wird. Und doch bleibt ein Refugium mit nur 29 Zimmern und Suiten immer im besten Sinne privat – in diesen Zeiten ein sehr spezieller Vorteil: „stay small, stay private“.


Auch die Lage verstärkt dieses private Gefühl, denn der Wachtelhof liegt wie auf Wolken inmitten einer unverfälschten Naturlandschaft am Steinernen Meer und am Hochkönig, weit abseits des Mainstreams. Ein romantisches Ziel für jeden, der „simply luxury“ sucht. Und ein echtes Hideaway, denn es fühlt sich wie Nach-Hause-Kommen an. Wer aktiv sein möchte, gerne! Die 150 Pistenkilometer des Hochkönig sind nur ein paar Schritte entfernt und lange Schlangen am Lift sucht man in Hinterthal vergebens. Auch Pferdeschlitten, Schneeschuhe und Sirch-Rodel warten und danach im Wachtelhof ein exklusiver Private Spa samt beheiztem Außenpool, der in einen historischen Stadel aus dem 16. Jahrhundert gezaubert wurde. Gekrönt wird ein Wachtelhof-Tag von der Freude auf die Verwöhn-Finesse des Ehepaars Francesca Alessi als Gastgeberin und Paolo Amadori als Küchenchef. Deren Restaurant La Forge in Ramatuelle ist ein Geheimtipp für alle Kenner der Haute Cuisine an der Côte d’Azur. Amadoris kulinarische Reise wurde bereits mit einem Michelin-Stern gewürdigt, führte ihn in die italienischen Alpen ebenso wie nach New York und viele Jahre als Lehrer an die ALMA in Parma unter Gualtiero Marchesi. Wer, wenn nicht er, könnte die Essenz des Mittelmeers in winterliche Aromen kleiden? Ja, obwohl vom Gault&Millau bereits als Hotel des Jahres ausgezeichnet, wirkte der Wachtelhof schon immer eher wie eine sehr private Luxus-Lodge mit mediterranem Flair. In diesem Winter mehr denn je.

 

Käfer - Die Zeitung 6/2020

 

 

mehr zu Salzburger Land



Drucken

Hotel des Monats

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Akzeptieren