Hotel Hochschober

Außenpool

Schlafzimmer/©moritzhoffmann.com

Lounge/©moritzhoffmann.com

Bibliothek/©moritzhoffmann.com

Kaminfeuer

Außenansicht im Winter/©moritzhoffmann.com

Kulinarik

Hotel Hochschober
9565 Turracher Höhe 5
Tel. 0043/4275/8213
 
www.hochschober.com

 

Ein Winter-Refugium, das wäre schön! Ein Ort, an dem der Schnee knirscht, das Kaminfeuer prasselt, es nach Grüntee, Zirbe und Heimkommen duftet. Ein sicherer Ort, an dem man aufeinander achtet, schon immer und jetzt noch mehr. Wo der Blick in die Weite geht, über den gefrorenen See, wo Wanderer und Langläufer wie winzige Schattenrisse feine Kritzeleien in Tagträume zeichnen. Wo der Blick dann selig über die schneebedeckten Hügel schweift und das Skigebiet nicht superlativgroß ist, aber besonders gut gepflegt und vor allem: fußläufig nah. Wo die Wohlfühlwelten mal orientalisch, mal asiatisch, mal unbeschwert alpin sein dürfen und die Geschmäcker mal herzhaft, mal überraschend und immer auch vegan. Wo es üppig viele Details zu entdecken gibt, so manches Ornament, aber kaum Kitsch: kein Zuviel, kein Zuwenig. Weil hier alles mit einer liebevollen Ernsthaftigkeit betrieben wird und mit einer Freundlichkeit, die nicht gelernt ist, sondern genährt von Unternehmersorge und Unternehmerstolz.

 

Dieser Winter à la carte – zwischen Wellness, Wintersport und Was-bringt-mir-derTag – wartet auf der Turracher Höhe im sonnigen Kärnten, direkt am Ufer des Turracher Sees: im Hotel Hochschober. Ein verlässliches Refugium inmitten von knorrigen Lärchen- und Zirbenwäldern auf seidig-luftigen 1.763 Metern Seehöhe, umgeben von den koboldmützigen Kuppen der Nockberge, nahen Almen von seltener Unberührtheit, dem malerischen Grün- und Schwarzsee, verwunschenen Mooren und wildromantischen Gebirgstälern. Man fährt ein bisserl länger hin, aber man möchte auch ein bisserl länger bleiben! Karin Leeb und ihr Ehemann Martin Klein führen das Hochschober in dritter Generation und die vierte ist auch schon längst aus dem Kleinkindalter raus. Ein Haus, dem man wie kaum einem anderen Hotel im Alpenraum ansieht, dass die Gedanken der Betreiber weit über die nächste Bergspitze hinausreichen. Es ist und war, wohl aus eigenem Empfinden heraus, schon immer ein Treffpunkt der Generationen.

 

Rückzugsorte gibt es hier so viele. Ganz leise wie das Wortreich, die bestens sortierte Bibliothek mit Lesesalon. Anregende wie der Spielraum mit eigens angefertigten Tischen für klassische Brettspiele. Aufregende wie die Jugendvilla mit täglicher Betreuung. Im Garten der Villa lockt neuerdings ein Baumhausdorf mit drei Themen-Häuschen, verschiedenen Plattformen, Rutsche und Kletternetzen. Und im Jugendclub treffen sich die Jugendlichen ungezwungen und unter sich. Der gemeinsame Nenner aller Generationen aber ist das See-Bad, dessen weltweit einzigartige Technik mit abgrenzenden beheizbaren Pontons das Schwimmen im Turracher See auch bei Minustemperaturen ermöglicht. Wie herrlich das ist, mit dem Winter auf Augenhöhe. Und wie herrlich das ist, wenn man aus dem Wasser steigt und im Wärmeschrank ein wohliger Bademantel wartet! Flankiert wird das See-Bad von den neuen Panorama-Saunen und dem KristallSpa mit seinen über 70 Anwendungen, darunter auch die mehrfach ausgezeichneten haki®-Entspannungs-Treatments von Harald Kitz. Gekrönt wird es vom ersten Hamam der Alpen und vom vierstöckigen Chinaturm, der natürlich auf keiner Hochschober-Ansicht fehlen darf.

 

Derartige Ideen entstehen bei der Familie Leeb und Klein, wie auch schon bei der Vorgängergeneration, nicht im stillen Kämmerlein, sondern auf zahlreichen Studienreisen, auf denen die Inhaber nicht selten auch von Mitarbeitern begleitet wurden und werden. Doch nicht nur Ideen bringt man von den Reisen mit – und eine spürbare Weltläufigkeit –, sondern auch Kontakte, die man nutzt, damit aus mutigen Gedanken authentische Erlebnisse werden. So wurde der Chinaturm von Professor Zhang, dem obersten Denkmalschützer der chinesischen Provinz Henan, geplant und chinesische Handwerker reisten extra für die Schnitzarbeiten und die Dachgestaltung an. Auch sämtliche Einrichtungsgegenstände stammen aus China und von chinesischen Tee-Meistern lernten die Hochschober-Mitarbeiter die Kunst der Teezeremonie. Diese Weltläufigkeit spürt man auch im weiteren Ambiente des Hochschober und in den Zimmern und Suiten, die zuletzt vom Wiener Designer-Duo Sabine Kreuzspiegl und Christian Satek gestaltet wurden und denen jede Steinbockigkeit fehlt. Stattdessen sorgen handgefertigte Möbel und hochwertige Materialien wie geölte Eiche, Loden- und Wollstoffe sowie feinsinnige Details – vom geräuschlosen Zirbenlüfter, der die Nerven beruhigt und den Schlaf vertieft, bis zum handbestickten Seidenteppich – für ein ebenso behagliches wie trotzdem bergnahes Wohngefühl.

 

Eine spezielle Freude sind auch die Luxusduschen mit ihren gemauerten, beheizten Sitzbänken. Apropos Freude: noch ein paar Worte zur Kulinarik. Nun ist das Hochschober keines dieser Häuser, das nur aus Schwitzen und Schlemmen besteht, aber für etwas Schwelgen sorgen Küchenchef Bernhard Jessenitschnig und sein Team jeden Tag aufs Neue. Souverän regional, immer auch gekonnt kreativ und zusätzlich stets vegan. Zwei Highlights seien verraten: Am Küchenstammtisch, einem großen Holztisch mit gemütlicher Eckbank in der Hotelküche, werden Gourmetmenüs in kleiner Runde serviert, darunter alle zwei Wochen ein Essig-Menü mit Essigaromen aus der steirischen Manufaktur von Alois Gölles. Und: Bereits 2009 initiierte die Inhaberfamilie ein wissenschaftlich begleitetes Seesaibling-Projekt im Grünsee und hatte damit Erfolg. Sollten Sie also einen frischen Seesaibling aus eigener Produktion auf der Menükarte sehen: Wählen Sie ihn unbedingt aus!

Käfer - Die Zeitung 6/2020

 

 

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