Koks

Inneneinrichtung/©Claes Bech-Poulsen

Gericht der Färöer Küche

Räucherhütte/©Claes Bech-Poulsen

KOKS
Frammi við Gjónna
335 Leynavatn
Färöer
 
www.koks.fo

 

Zartrosa gebratener Eissturmvogel auf Rote-Bete-Spiegel, Granité aus Gras oder hauchdünne runde Cracker mit einem Aufstrich aus Schafsfett, Käse und fermentiertem Fisch: Diese ungewöhnlichen Spezialitäten serviert eines der entlegensten 2-Sterne-Restaurants der Welt, das „Koks“ auf den Färöer Inseln. Das „Koks“ – was übrigens auf Deutsch so viel bedeutet wie etwas Außergewöhnliches oder Experimentierfreudiges tun – befindet sich idyllisch im Herzen der Hauptinsel Streymoy, abseits der größeren Siedlungen in einem sattgrünen Tal mit plätschernden Bächen und kleinem schwarzblauen See. Fast mystisch wirkt das längliche schwarze Holzhäuschen mit grasbewachsenem Dach und ist damit der passende Schauplatz für Chefkoch Poul Andrias Ziska, der hier mit Verarbeitungsmethoden seiner Wikinger-Vorfahren und ungewöhnlichen Zutaten experimentiert. So finden sich neben verschiedensten Muscheln, Seeigeln und Blaubeeren auch Moose, Blümchen und Steine als Komponenten in den akribisch angerichteten 19-Gänge-Menüs wieder. Als Vertreter der neuen nordischen Küche verarbeitet der gebürtige Färöer nur Produkte aus seiner Heimat und dem übrigen Skandinavien und entlockt ihnen durch Trocknen, Fermentieren, Räuchern und Pökeln untypische Aromen, sodass etwa eine Alge nach Schwarzem Trüffel schmeckt. Ein seltener Genuss, in den jeden Abend nur 24 Gäste kommen und das auch erst wieder ab dem 17. März, denn im Winter ist das Lokal geschlossen.

 

Käfer - Die Zeitung 1/2020

 

 

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