Kristall-Therme trimini

Panoramablick/©Thomas Kujat

Ruhebereich/©Thomas Kujat

Outdoorpool/©Tom Schrade

Sauna

Kristall-Therme trimini
Seeweg 2
82431 Kochel am See
Tel. 08851/5300
 
www.kristall-trimini.de

 

Die Kristall-Therme in Kochel am See, auch gerne unter ihrem Marketingnamen „trimini“ beworben und bekannt, hat einen unschlagbaren Vorteil: den Kochelsee. Deshalb hat man klugerweise die Therme auch nicht – wie so häufig – als „Ufo“ ans Seeufer geklebt, sondern fast jede einzelne Einrichtung der Therme bezieht ihren Charme aus dem Zusammenspiel mit dem See. Nun könnte man in den kühleren Monaten dem direkten Seezugang nachtrauern, der Strandbar und der Lounge am Seeufer oder den wunderbaren Liegewiesen. Auch das Freibad mit Sprungturm und der 160 Meter lange „Kochelexpress“, eine Freiluft-Wasserrutsche mit zwölf rasanten Kurven, ist ein ziemlicher Spaß vor dieser malerischen Kulisse. Aber ganz ehrlich: Ihre größten Stärken hat die Kristall-Therme in Kochel am See, wenn es draußen kühl und knisternd und drinnen wohlig warm ist. Am besten beginnt man im Außenbecken der Therme oder ganz oben im Solebecken auf der Dachterrasse – ob strahlend sonnig oder winterlich verschneit, immer hat man das Gefühl, dass man bei diesen Ausblicken geradezu den See umarmt. Durchatmen, schauen, innehalten. Doch irgendwann erinnern einen die Sprudelsitze im Natronbecken prickelnd daran, dass ein Abstecher zur Poolbar eine schöne Idee wäre. Die liegt direkt am Kristallbecken, einem der beiden Thermalbecken mit 1,5 Prozent Solegehalt.


Das Kristallbecken ist ebenso wie das Solebecken mit seinen kräftigen 12 Prozent Solegehalt lauschige 36 Grad warm, beide haben also im besten Sinne Badewannenqualität. Derart entspannt ist man dann auch bereit für die Saunalandschaft der Kristall-Therme. Die Wärmereise beginnt bei sanften 70 Grad in der Birkensauna, die entschlackend und entzündungshemmend wirkt und mit ihren ätherischen Ölen nicht nur stimmungsaufhellend sein soll, sondern auch den Kreislauf und die Durchblutung auf sehr milde Weise anregt. Fünf Grad schweißtreibender ist die Zirbensauna mit ihrem charakteristischen Duft und der regulierenden Wirkung auf Herzschlag und Blutdruck. Bis auf 95 Grad wird die Kristall-Sauna aufgeheizt, die dritte Spezial-Sauna der Therme, die sich ganz auf die mentale Wirkung des Bergkristalls konzentriert. Auf charmante Weise mit dem See verknüpft sind die beiden größten Saunen der Therme in Kochel: die Herzogstand-Sauna und die Hubertus-Sauna. Die Herzogstand-Sauna ist mit ihren 300 Plätzen die größte Sauna Europas. Sie wird von zwei massiven Saunaöfen befeuert, was häufig virtuos durch ausgebildete Saunameister geschieht. Die durchgehende Glasfront zum See und die Anordnung der Saunabänke sorgen dafür, dass jeder Saunierer einen famosen Blick auf den Herzogstand hat, den Lieblingsberg König Ludwigs II.

 

Wer es aber noch ein wenig stimmungsvoller mag, dem empfehlen wir die Hubertus-Sauna. Mit ein bisserl weniger Panorama, aber doch von tiefer Seeruhe durchzogen, liegt sie in einem alten Kärntner Holz-Bauernhaus, das am Seeufer wieder aufgebaut wurde. Ein schöner Ort, wie auch die Ruheräume und Entspannungsecken der Therme. Der schönste Ort zum Abkühlen bleibt natürlich der See, zu dem es auch im Winter einen extra freigelegten Zugang gibt. Wer den Wellnessgedanken noch weitertreiben will, hat dazu im Dampfbad oder auf handfest-erholsame Weise im Osmanischen Hamam Gelegenheit. Es stimmt schon: Wie die Therme, so der See. Mal stürmisch, mal flach, mal wohlig, mal wild. Die zwei gehören einfach zusammen.

 

Käfer - Die Zeitung 5/2019

 

 

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