Fährhaus Sylt

Suite

Leseecke

Vinothek

Entrée/©Ydo Sol

Fährhaus Sylt
Bi Heef 1
25980 Munkmarsch
Tel. 04651/93970
 
www.faehrhaus-sylt.de

 

Es ist das strahlend weiße Restaurantgebäude, das als Erstes ins Auge fällt, wenn man sich dem Fährhaus nähert. Herrschaftlich und in viktorianischem Stil erbaut, thront es in Munkmarsch am Wattenmeer, mit einer lauschigen Veranda, auf der während unseres Besuches ein buntes, aber gleichzeitig entspanntes Treiben herrscht. Sitzt man hier mit Blick auf den kleinen Hafen des Dörfchens und das Wasser, das friedlich unter einem weiten blauen Himmel schlummert, kommt sogleich ein Gefühl von Ruhe auf. Man mag verweilen und sich abwechselnd in die Kulinarik und in die meditativ wirkende Aussicht vertiefen. Das auf allen Seiten von Natur umgebene, nur einen Spaziergang von Kampen und Keitum entfernt liegende 5-Sterne-Haus ist ein Hort einer hellen lebensfrohen Beschaulichkeit, in dem Eleganz und legeres Savoir-vivre Hand in Hand gehen. „Wir wollen das volle Sylt-Feeling vermitteln, aber ganz ohne Trubel“, erzählt Hotelmanager Christoph Dittmer. Vor 150 Jahren wurde hier der Grundstein für das Ensemble gelegt, ein einfaches Holzhaus, das als Hafengaststätte für Reisende diente. 1880 baute man dann das heutige Restaurantgebäude, mit dem die ersten Übernachtungsgäste im Fährhaus Einzug hielten. Zwischenzeitlich stark verfallen, wurde das historische Anwesen in den 1990er-Jahren kernsaniert und um einen Hotelanbau erweitert, der 2006 noch einmal vergrößert wurde. Überschaubar ist das familiengeführte Hideaway dennoch geblieben. Maximal 90 Gäste beherbergen die im nordischen Chic eingerichteten Zimmer und Suiten, die in 26 Kategorien eingeteilt sind.

 

Das hat den Vorteil, dass sich die Mitarbeiter des Hauses sehr persönlich um die Gäste kümmern können und dass jeder eine perfekt auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Unterkunft im Haus findet. Wer privat residieren möchte, kann sich zudem in den zwischen 48 und 120 qm großen Appartements im malerischen Protthaus einmieten, das 1774 erbaut wurde, direkt nebenan liegt und dessen Gäste auf die Annehmlichkeiten des Hotels zugreifen können. Dazu gehört neben dem kleinen feinen Wellnessbereich vor allem auch das kulinarische Angebot. Drei Restaurants hat das Fährhaus. Im Fiiwfutt, das letztes Jahr als Pop-up-Restaurant mit Schwerpunkt auf Fisch und Seafood erstmals seine Pforten öffnete, begeistert Küchenchef Markus Gerlach mit kreativen, skandinavisch inspirierten Fischmenüs. Von April bis September landen hier Kreationen wie „Kaisergranat & Haselnuss mit Petersilie, Arborio und Vierländer Tomate“ auf den Tellern. Ganzjährig verwöhnt Gerlach in der Käpt’n Selmer Stube seine Gäste mit regionalen Gerichten wie dem „Husumer Lammrücken unter der Rosmarinkruste“. Im Sommer sitzt man auf der Veranda, bei schlechtem Wetter rund um einen antiken Kachelofen. Besonders charmant ist auch die mit Delfter Fliesen verzierte Stube des Restaurants, in der kleinere Gesellschaften mit bis zu zwölf Personen Platz finden.

 

Käfer - Die Zeitung 4/2019

 

 

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