Naturwirt

25.03.2010 15:54 Alter: 11 yrs
Naturwirt
Gasse 190
A-6105 Leutasch
Tel. 0043/5214/20182
 
www.naturwirt.at

Kimm eina. Hock di nieder. Lehn di zrugg. Lass dir’s schmeck’n!“ Selten sind wir einer Aufforderung so gerne nachgekommen wie hier. Nun ist der Naturwirt beileibe keine Boazn. Er steht genau dort im Leutascher Ortsteil Gasse, wo vorher 30 Jahre lang das Restaurant „Monika“ war, bevor es vor einigen Jahren ein Raub der Flammen wurde. An dieser prominenten Stelle direkt neben der Langlaufloipe, dem Jakobsweg und der Transalp-Radroute, hat der führende Tiroler Holzbaumeister Toni Unterlechner einen beeindruckend modernen Bau hingestellt, dem es gelingt – und das gelingt wirklich selten – altes Wirtshausflair überzeugend neu zu interpretieren. Da ist nichts verkitscht oder zu vollgestellt, das sind Räume, in denen man atmen kann – und wo man auch gerne Feste und Hochzeiten feiert. Was auch an den ebenso hochwertigen wie schönen Materialien liegt, wie dem Innenausbau aus massiver Lärche, den alten, sandgestrahlten Stühlen oder der Tischwäsche aus Leinen, die in einer Kreativ-Werkstatt in Leutasch eigens angefertigt worden ist.

Die Wirtin des Naturwirts ist Monika Klimitsch, die schon vor über 20 Jahren mit der ersten Bio-Pension Tirols Zeichen gesetzt hat. Man staunt über die guten Ideen wie der Duschmöglichkeit für Sportler oder dem eigenen Kinderspielraum im Haus, falls die Kleinsten an kalten oder nassen Tagen mal nicht den Spielbereich vor der herrlichen Sonnenterrasse nutzen können. 

Vor allem aber freut man sich im Naturwirt auf das Essen. Monika Klimitsch führt das Haus nicht als Bio-Restaurant, aber mit beeindruckender Konsequenz: Immer dann, wenn es möglich ist, nutzt sie das hochwertigste Bio-Produkt. Aber immer dann, wenn das Produkt des regionalen Produzenten der besten Bio-Qualität mindestens ebenbürtig ist, greift sie auf die heimischen Erzeuger zurück, die sie natürlich alle persönlich kennt. So gibt’s im Naturwirt einerseits Weine von österreichischen und italienischen Bio-Winzern, unfiltriertes Bio-Bier (von dem man kein Kopfweh bekommt, garantiert!) und feine Spirituosen aus biologischem Anbau, dazu natürliche Säfte, Schorlen, Limonaden und auch Kaffee und Tee in Bio-Qualität. Andrerseits darf‘s als Vorspeise auch mal ein Carpaccio vom Gaistaler Hirschrücken mit schwarzen Nüssen und Kräuterbrot sein. Oder als Hauptspeise eine schlichte gebratene Leutascher Bergforelle, die mit ihrem zart-nussigen Aroma besticht. 

Während es um die Mittagszeit und am Nachmittag natürlich eher kleine Gerichte und Brotzeiten wie die köstliche klare Rindssuppe vom Tiroler Grauvieh mit Kräuterpfannkuchen und Wurzelstreifen gefragt sind, oder ein Stück hausgemachter Kuchen, wandelt sich der Naturwirt am Abend in ein wunderbar eingedecktes gehobenes Wirtshaus mit Zungenschnalzern wie dem Geschnetzelten vom Gaistaler Hirschen mit Winterpilzen, Haselnussspätzle und Schwarzwurzeln. Was für ein wunderbares Stück Wirtshauskultur!

 

 

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