Hotel Klosterbräu & Spa

25.03.2010 15:54 Alter: 11 yrs
Hotel Klosterbräu & Spa
Klosterstr. 30
A-6100 Seefeld
Tel. 0043/5212/26210
 
www.klosterbraeu.com

 

Das Klosterbräu ist ein stattliches, ehemaliges Augustiner-Kloster aus dem 16. Jahrhundert, das nun schon seit sechs Generationen den Esprit der Gastgeberfamilie Seyrling in sich trägt – heute lebendiger denn je. Denn die heutige Gastgeber-Generation – ganz und gar untypisch für ein 5-Sterne-Hotel dieser Klasse – ist eine junge: Alois Seyrling hat nach dem viel zu frühen Tod des Vaters bereits 2005 mit Mitte Zwanzig die Verantwortung übernommen und führt das Klosterbräu gemeinsam mit seinen Schwestern Laura und Linda und seiner Mutter Cristina. Die Familie hat sich die einzelnen Tätigkeitsfelder geschickt aufgeteilt und dabei ist jeder auch Gastgeber durch und durch: Das behütete Wohlgefühl ihrer Präsenz ist stets spürbar. Das sorgt für eine geradezu leidenschaftliche Stammkundenklientel. Und die braucht eine Eigentümerfamilie neben einer ruhigen Hand für kluge Investitionen auch, die nicht eine Investorengruppe im Rücken hat, sondern den Erhalt und die Weiterentwicklung des Hauses aus dem laufenden Ertrag finanzieren muss. Am augenfälligsten haben die Seyrlings in den letzten Jahren in ihren mittlerweile 4.000 qm großen „Spiritual Spa“ investiert, der zuletzt die wichtigsten internationalen Preise abgeräumt hat. Und das, obwohl dafür nicht die Leistungen eines renommierten Designers eingekauft wurden, sondern die meisten Entwürfe und Ideen aus der Feder der Seyrling-Geschwister und ihrer Partner stammen – gespeist aus ihrer untrennbaren Verbundenheit mit diesem Haus. Trotz seiner nominellen Größe ist dieser außergewöhnlich gepflegte Spa eher verwinkelt, nimmt die historischen Klostergewölbe in sich auf und schafft viele kleine Nischen und Rückzugsräume. Wer Ruhe und eine private Atmosphäre schätzt, wird sich hier sehr wohlfühlen. Wunderbar ergänzt wird das Entspannungsensemble von den großzügigen Pools innen und außen. Vom äußeren blickt man übrigens, obwohl man mitten im Ort ist, direkt ins Grüne.

Am meisten aber investieren die Seyrlings wohl in die Güte ihrer Mitarbeiter. Man kann diesem speziellen Geist des Hauses überall begegnen. Sei es bei Alexandra an der Rezeption, die bei großen und kleinen, lauten und leisen Gästen stets ihre souveräne Freundlichkeit behält. Bei Daniel im Service, dem es gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Fine-Dining-Restaurant „Ritter Oswald Stube“ gelingt, die Kreationen von Küchenchef Philipp Wimmer (mit dem man kulinarisch noch mal einen Gang höher geschaltet hat) mit leichter Hand zu inszenieren. Aber nicht prätentiös und selbstverliebt wie so häufig, sondern geradezu liebevoll. Oder bei Katharina im Spa, die auch noch „Liebe“ heißt und einem angesichts eines ausnahmsweise versiegten Bierbrunnens so lange mit einem frischgezapften Glas hinterher schleicht, bis sie einen auch tatsächlich gefunden hat. Solche Momente gibt es viele in diesem Haus voller guter Geister. Ist es nicht das, was wirklich zählt?

 

 

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