Hochsicherheitstrakt für Ästheten

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Tresore und Safe-Räume aus dem Hause Stockinger gehören nicht nur zu den sichersten der Welt. Firmeninhaber Matthias Fitzthum hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, selbst die ausgefallensten Wünsche seiner Klienten zu realisieren. Wir haben mit ihm gesprochen.

 

Herr Fitzthum, ein Safe soll gemeinhin Schützenswertes vor neugierigen Augen unsichtbar machen. Tresore als Lifestyle-Accessoires – konterkariert das diesen Gedanken nicht?

Früher war es zwar üblicherweise in der Tat so, dass man Tresore – nicht zuletzt wegen ihres Gewichts – im Keller untergebracht hat. Heute sind speziell unsere Tresore aber auch ein Lifestyle- und Einrichtungsgegenstand, was den Aspekt der Sicherheit selbstverständlich in keiner Weise konterkariert. In den 40 Jahren unseres Bestehens konnte noch nie einer unserer Tresore unsachgemäß geöffnet werden.

 

Sehr sicher sind Stockinger-Tresore also. Was aber macht sie darüber hinaus so begehrenswert

Wir sind weltweit die Adresse Nummer eins. Für unsere Klienten fertigen wir wunderschöne individuelle Tresore oder sogar Safe-Räume an, das sind hochsichere Räume, die individuell je nach Sammelleidenschaft der Klienten gestaltet werden.

 

Können Sie Beispiele für einige dieser Unikate nennen?

Wir haben kürzlich etwa einen Tresor für einen Sammler von klassischen Yachten gemacht. Diesen Tresor haben wir auf seinen Wunsch hin im Stil eines klassischen Riva-Bootes umgesetzt. Ein anderer Klient aus der Schweiz sammelt Bespoke Aston Martin Modelle, also Unikate des englischen Sportwagen-Herstellers. Für diesen Sammler haben wir einen Tresor angefertigt, bei dem wir die Original-Farben und das Original-Leder von Aston Martin verwendet haben.

 

In welchen Preisregionen bewegen sich Stockinger Safes?

Der Cube, unser kleinstes VDS-Modell, beginnt bei ca. 30.000 Euro. Die Einzeltresore steigern sich je nach Größe und Ausstattung bis auf etwa 200.000 Euro. Und ein Safe-Raum, selbst wenn er klein ist, startet nicht unter 175.000 Euro. Nach oben hin gibt es dann keine Grenze.

 

Safe-Räume kennen viele nur aus Hollywood-Filmen …

Tatsächlich liegen uns mittlerweile Anfragen aus der ganzen Welt vor. Diese Räume können durchaus bis 25 oder mehr Quadratmeter groß sein und beinhalten von der Sauerstoffversorgung bis hin zu Gasdetektoren alles, was es braucht, wenn man sich dorthin einmal vor Eindringlingen flüchten müsste. Idealerweise wird ein Safe-Raum bereits im Planungsstadium des Hauses per se angefragt. Denn ein solcher Raum ist gut zehn oder fünfzehn Tonnen schwer, dementsprechend muss die Traglast der Böden ausgelegt sein. Wichtig ist aber auch das, was wir als taktischen Vorraum bezeichnen, also den Raum außerhalb des Safe-Raumes. Den planen wir mit Kollegen, die allesamt ehemalige KSK-Kräfte (Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr; Anm. d. Red.) sind.

 

Das klingt jetzt noch mehr nach Hollywood ...

(lacht) Diese Männer kennen sich wie niemand sonst damit aus, wie man Eindringlingen das Leben schwermachen und sie zwingen kann, so schnell wie möglich wieder zu verschwinden. Und das ist ja das Ziel.

 

Von Andreas Kötter

 

Käfer Die Zeitung - Ausgabe 5/2018

 

 

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