Optimales Anti-Aging

Medizinische Kosmetologie

Dr. Jürgen Ellwanger

Praxis

HydraFacial®

Dr. med. Jürgen Ellwanger
Facharzt für Dermatologie und ästhetische Medizin
Ottostraße 11
80333 München
Tel. 089/55293670
 
www.hautarzt-dr-ellwanger.de

 

An unserer Haut lassen sich die Spuren eines Lebens ablesen. Eines gelebten Lebens, mit guten und schlechten Zeiten, Glücksmomenten und Entspannungsphasen, Schlafmangel und Stress. Schön altern, dabei jung wirken und natürlich aussehen, das gilt für die meisten von uns als Schönheitsideal. Doch was tut der Haut zusätzlich zu einem bewussten, gesunden Lebensstil in welchem Alter gut und was hilft, die äußere Erscheinung positiv zu beeinflussen? Und wann ist der beste Zeitpunkt, mit medizinisch-kosmetologischen Anti-Aging-Maßnahmen zu beginnen? Der Münchner Dermatologe und Spezialist für ästhetische Medizin Dr. med. Jürgen Ellwanger erklärt, wann welcher Behandlungsansatz optimal ist und warum der Besuch bei einem Experten, der die vom Patienten gewünschten Ergebnisse innovativ und möglichst schonend umsetzt, für jede Maßnahme unerlässlich ist.

 

0 bis 18 Jahre: Entwicklung und Aufbau

In Kindheit und Jugend herrscht im Körper in allen Bereichen eine „Plus“-Situation. Aufbau, Wachstum und Entwicklung statt Degeneration lautet in dieser Altersspanne die Devise, die definitiv noch keine Anti-Aging-Therapie notwendig macht. Weder in Form von Beauty-Produkten noch ästhetischen oder hautverjüngenden Maßnahmen.

 

18 bis 25 Jahre: Beginn natürlicher Hautalterung und Kollagenabbau

Die Haut wird tendenziell schon etwas trockener und spröder, verliert an natürlicher Frische bzw. „Glow“ und Vitalität. Grund hierfür ist die Abnahme der Kollagensynthese. Kollagen ist wesentlich für die Struktur und Straffheit der Haut verantwortlich. Begünstigende Faktoren für einen Rückgang des Kollagens sind neben der natürlichen Hautalterung auch zelluläre Schäden durch UV-Belastung, Alkohol oder Nikotin. Ebenso beginnt die körpereigene Hyaluronproduktion nachzulassen, was Feuchtigkeitsgehalt und Spannkraft der Haut beeinträchtigt und Fältchen begünstigt. Was können wir also tun, um die Kollagensynthese zu stimulieren und die Vitalität und Kraft unserer Haut zu stärken? Hydratation lautet die Zauberformel. Ob die Wahl dabei lediglich auf feuchtigkeitsspendende Produkte mit Hyaluronsäure, Urea bzw. Antioxidantien wie z. B. Vitamin C oder auch sanfte Hautverbesserungsmaßnahmen durch einen Experten fallen sollte, muss individuell entschieden werden. Dazu ist die Hautanalyse eines spezialisierten Dermatologen unerlässlich. Als typische Methode zur Kollagenstimulation kommt z. B. die Mesotherapie zum Einsatz, bei der individuell zusammengestellte Wirkstoffe und Vitamine in die Haut injiziert werden, oder das Mikroneedling, bei dem mittels feinster Nadeln körpereigene Reparaturmechanismen angeregt werden. Wichtig bei allen Methoden: Die vom Patienten gewünschten Ergebnisse sollten dabei zu jeder Zeit im Fokus stehen.


Ende 20 bis Mitte 30: Mimikfalten und Volumenverlust

Aus Fältchen werden langsam Falten. Die Kollagensynthese nimmt weiter ab, erste Mimikfalten an der Stirn, Krähenfüße um die Augen, leichte Plisséefältchen an der Oberlippe oder die Nasolabialfalten werden deutlicher. Auch können bereits erste Pigmentstörungen auftreten, etwa nach einem Sommerurlaub. Oder leicht vergrößerte Poren als Folge der natürlichen Hautalterung in Kombination mit wiederholter UV-Strahlung. Für ein passendes Behandlungskonzept muss nun genau zwischen der Art und Lokalisierung der Falten unterschieden werden. Mimische Falten, die durch muskuläre Bewegung verursacht werden, können sehr effektiv mit Botulinumtoxin (Botox®) behandelt werden, das auf natürliche Weise von Bakterien synthetisiert wird und die nervale Ansteuerung von Muskeln vorübergehend hemmt. Dies macht man sich zunutze, indem eine exakt dosierte Menge appliziert und so die Aktivität des behandelten Muskels in gewünschter Intensität gedämpft wird. Die Restmimik und die Natürlichkeit der Ausstrahlung bleiben dabei erhalten. Für Falten, die durch Volumenverlust entstehen, wie z. B. Hängebäckchen oder Nasolabialfalten, sind sogenannte Filler, meist mit Hyaluronsäure-Gel, eine optimale Wahl. Hier gibt es eine große Bandbreite mit verschiedenen Gel-Stabilitäten – alle zu 100 % bio-abbaubar und sehr gut verträglich. Sie werden in die Haut gespritzt, um aufzufüllen, auszugleichen und verlorenes Volumen zu ersetzen. Wichtig: Eine erfolgreiche Faltenbehandlung bzw. Faltenunterspritzung hängt stets von der Kompetenz und Qualifikation des Therapeuten und der Qualität der Produkte ab. Für einen unregelmäßigen Teint, fahle Haut, Pigmentstörungen oder vergrößerte Poren hat sich z. B. das sogenannte HydraFacial® als Wunderwaffe erwiesen. Als modernste Version einer effektiven Gesichtsbehandlung werden hier Reinigung und Mikrodermabrasion (mechanische Peelingmethode) kombiniert und sogleich Hydration und antioxidativer Schutz durch das Einbringen spezifischer Substanzen geboten. Ein Vorgang, der die Haut auffrischt, vitalisiert und trainiert. Es macht den Termin beim Dermatologen quasi zu einem Besuch im „Haut-Fitnessstudio“.


Ende 30 bis Mitte 40: Aus Fältchen werden Falten

Jetzt wird´s langsam ernst. Die Spuren des Lebens werden erstmals nachhaltig sichtbar: Schlaflose Phasen mit Kindern, der Stress im Job oder eine ungesunde Lebensweise fordern ihren Tribut. „Meine Wangen hängen.“ „Ich schaue immer so grimmig.“ „Ich sehe fahl und müde aus“ – mit diesen Aussagen wird man als Dermatologe von Frauen und auch Männern in diesem Alter häufig konfrontiert. Der Schlüssel des Anti-Aging-Erfolges liegt jetzt in der Regelmäßigkeit der Therapie. So sollten Faltenbehandlungen mit Botulinum oder Fillern sowie Hauterneuerungs- und -verfeinerungsmaßnahmen wie Mesotherapie oder Mikroneedling nicht mehr nur ab und zu angewandt werden, sondern in regelmäßigen Abständen, um der natürlichen Hautalterung entgegenzuwirken. Regelmäßig HydraFacial® oder auch chemische Peelings sind wahre Frischekicks. Sie erneuern die Haut, entfernen Pigmentunregelmäßigkeiten, verbessern die Hautstruktur und reduzieren Falten. Wichtig ist nun auch die Anpassung der täglichen Hautpflegeroutine nach Rücksprache mit dem Experten. Veränderte Wirkstoffkombinationen, z. B. mit Polypeptiden, Retinolen, Coenzym Q oder hochdosierten Vitaminen, heißen jetzt die Booster in Cremes und Seren. Zur intensiven und nachhaltigen Straffung und Vermeidung von Elastizitätsverlust sowie zur Stimulation der Neubildung von Kollagen wird der mikrofokussierte Ultraschall (Ultherapy®) äußerst erfolgreich eingesetzt.

 

Ab Ende 40: Besonders effektiv und schonend: Laser-Behandlungen

Spätestens jetzt sind neben der Regelmäßigkeit aller bereits angesprochenen

therapeutischen Maßnahmen auch Anti-Aging-Behandlungen mittels Laser wichtig. Diese sind aus der Dermatologie nicht wegzudenken und gehören ausschließlich in die Hände von Spezialisten. Das breite Spektrum an Laser- und Lichtquellen für die verschiedenen Behandlungen ist für Laien kaum überschaubar. Die Verwendung des passenden Lasers für die jeweilige Indikation ist entscheidend für den Behandlungserfolg und die Zufriedenheit des Patienten. Neben „altersunabhängigen“ Laser-Behandlungen, z. B. zur Haar- und Warzenentfernung oder der Abtragung von Narben, spielen in der Anti-Aging-Therapie vorrangig die „nicht-abtragenden“ Laser bei der Behandlung von störenden Pigmentflecken (Altersflecken), Couperose, der Entfernung von Äderchen und auch Veränderungen der Haut durch chronische UV-Schäden (Hautkrebsvorstufen) eine Rolle. Besonders effektiv für die Verjüngung und Straffung der Haut sind dabei die sogenannten „fraktionierten“ Laser, die eine schonende Hauterneuerung bewirken.

 

Käfer Die Zeitung - 5/2018

 

 

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