Hotel Der Brandstetterhof

Hotel Der Brandstetterhof
Oberdorf 74
6135 Stans/Tirol
Tel. 0043/5242/63582
 
www.brandstetterhof.com

 

Anno 1630, das ist schon eine Nummer. Vor beinahe 400 Jahren wurde der ehemalige Bauernhof erbaut, in dem heute das Hideaway Hotel Der Brandstetterhof in Stans am Fuße des Karwendels liegt. Immer in Familienbesitz geblieben, wird er mittlerweile in der elften Generation von Klaus und Elisabeth Lindebner geführt. So ein stolzes Erbe ist auch eine Verpflichtung. Mit Bravour und einer allzeit spürbaren Passion haben die beiden einerseits die historische Bausubstanz liebevoll gepflegt und andererseits das Haus dennoch stets konsequent weiterentwickelt. Und so halten sich im Brandstetterhof Tradition und zeitgemäßer Luxus ganz wunderbar die Waage. Zeugen der Historie sind vor allem der Weinkeller und die Bauernstube, in denen man die lange Geschichte fast mit Händen greifen kann. Im Weinkeller sind Ziegel aus der Zeit der österreichischen Kaiser und Könige verbaut, ebenso Ziegel von Wiener Abbruchhäusern, die während einer sanften Renovierung zum Einsatz kamen und die teilweise noch das kaiserliche Wappen aus der K.-u.-K.-Zeit ziert. Hier lagern bei konstant 14 Grad erlesene Weine aus Österreich und anderen klassischen Weinländern sowie Schnäpse und Feinbrände, die man entweder direkt vor Ort im Rahmen Tiroler-Genuss-Events genießen kann oder als Begleitung zur Gourmet-Naturküche des Hauses, die in der prächtigen Bauernstube serviert wird.

 

Die Kulinarik ist die ganz große Passion der Lindebners. Klaus hatte, bevor er den Hof nach dem plötzlichen Tod seines Vaters übernommen hat, bei Jahrhundertkoch Paul Bocuse gelernt, heute kümmert er sich um den Kontakt zu den Bauern und Lieferanten der Umgebung. Ehefrau Elisabeth ist diplomierte Kräuterpädagogin, die mit ihrer Expertise und mit Kräutermischungen, Eingekochtem und speziellen Rezepturen die leichte und feine internationale Küche, die von einem jungen, hoch motivierten Küchenteam umgesetzt wird, maßgeblich mitprägt und auch Kräuterkurse und -wanderungen für die Gäste anbietet. Neben Kräutern aus dem eigenen Garten finden oft Pflanzen von den Wiesen und Wäldern des Karwendels wie Pilze, Bärlauch, Sauerampfer, Waldmeister, Löwenzahn oder Brennnessel auf die Teller, und die Produkte, die man einkauft, stammen stets aus lokalem, nachhaltigem Anbau oder artgerechter Tierhaltung. Vom Saibling, der von der Fischzucht St. Gertraudi bezogen wird, über Hirsch, Reh oder Gams aus der Wildzucht vom befreundeten Jäger Benni vom Wenger Bauernhof in Stans bis hin zu Biokäse vom Tiroler Milko-Hof, dessen Kühe im Außenklimastall vor Regen geschützt sind und ausschließlich mit frischem Heu oder Gras vom Feld gefüttert werden.

 

Wer die Gerichte in einem besonders romantischen Ambiente genießen möchte, kann exklusiv das urige Gartenhaus mieten und sich bei Kerzenlicht von einem 6-Gänge-Menü überraschen lassen. Der im über die Grenzen Tirols hinaus berühmten „Kranebitter-Stil“ gebaute Auszeit-Spa wartet mit einem Quellwasser Naturbadeteich im Garten, zwei Saunen, einem Aroma-Dampfbad, einer Infrarot-Wärmekabine und verschiedenen Treatments auf. Ob während einer klassischen Massage mit oder ohne Triggerbehandlung, einer den Stress reduzierenden Aromaölmassage oder einer hawaiianischen Lomi-Lomi-Nui-Massage: Die einfühlsamen Hände des Teams wirken wahre Wunder und vermitteln das Gefühl, auf Wolken zu schweben. Und auch in den Betten der lediglich 20, im klassischen Tiroler Landhausstil gehaltenen, Zimmer und Suiten schwebt man wie auf Wolken.

 

Lange haben sich die Lindebners Gedanken gemacht, wie man den Schlaf der Gäste verbessern kann und sich dann für Matratzen aus Tempur entschieden, ein Material, das die NASA speziell für Astronauten entwickelt hat und das sich der eigenen Körpertemperatur und -form perfekt anpasst. Mitten im Naturpark Karwendel mit seinen weiten Bergblicken, rauschenden Wildbächen und idyllischen Almen gelegen, ist der Brandstetterhof auch perfekter Ausgangspunkt für ausgedehnte Ausflüge. Bis zu fünf geführte Wanderungen bieten die Gastgeber pro Woche an, eine Anzahl, die zeigt, wie intensiv sie sich um die Gäste kümmern. „Wir wollten ein Hotel mit Seele schaffen. Das ist eine Entscheidung, eine Haltung, die man konsequent leben muss“, erzählt uns der Hausherr. So achtet das Ehepaar stets darauf, den Wunsch nach Aufmerksamkeit oder nach Ruhe und Privatsphäre der Gäste zu respektieren, damit sie die himmlische Ruhe des Anwesens gleich vom ersten Tag an in vollen Zügen genießen können.

 

Käfer - Die Zeitung 4/2018

 

 

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