Laser-Therapie

Dr. Maximilian Franz
Gyn-Laser Zentrum Bogenhausen
Menzelstraße 4a
81679 München
Tel. 089/981862
 
www.gyn-laser.de

 

Mit dem Beginn der Wechseljahre nimmt nicht nur die Spannkraft der Haut, sondern auch der Schleimhäute ab. Dieser Alterungsprozess betrifft ebenso die vaginale Schleimhaut. Davon ausgehende Beschwerden werden oft als Tabuthema behandelt und so als unabwendbare Nebenwirkung des Älterwerdens hingenommen. Der Münchner Frauenarzt und Endokrinologe Dr. Maximilian Franz klärt über den Einsatz eines neuen, nicht hormonellen, schmerzarmen Behandlungsverfahrens auf: die vaginale Lasermethode.

 

Scheidentrockenheit, strukturelle Veränderungen der Vagina oder Belastungsinkontinenz – Frauen in den Wechseljahren sind davon nicht selten betroffen. Verantwortlich für die vaginale Atrophie (Scheidentrockenheit) ist der natürliche Rückgang des Östrogenspiegels sowie postmenopausale Veränderungen, ausgelöst durch eine operative Entfernung der Gebärmutter oder eine Antihormontherapie im Rahmen einer Brustkrebs-Erkrankung. Symptome können hier Dysurie (schmerzhaftes Wasserlassen), Scheidenreizung oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sein. Als vaginales Relaxionssyndrom wird die Veränderung des strukturellen Aufbaus der Vagina bezeichnet, verursacht durch den Alterungsprozess und auch die Überdehnung der Schleimhaut durch Geburten. Verminderte Spannkraft und Elastizität sind hier die Folgen, die Beeinträchtigung des sexuellen Empfindens steht damit in direktem Zusammenhang. In beiden Fällen kann die Lasermethode Abhilfe schaffen. Als minimalinvasive, nicht hormonelle Therapieform ist sie geeignet für Frauen, die ihre Beschwerden nicht akzeptieren wollen und weder eine operative noch eine hormonbasierte Therapie wünschen, sowie für Patientinnen nach einer Erkrankung wie zum Beispiel Brustkrebs, die eine hormonelle Behandlung absolut ausschließt.

 

Die Laserbehandlung revitalisiert mithilfe von Licht, das sanft in die Haut eindringt, die Zellen des Bindegewebes, fördert die Produktion von Kollagen und Elastin und verbessert so die Struktur der Schleimhaut. Diese anregende Wirkung auf die Schleimhaut unterstützt auch den Halteapparat von Blase und Harnröhre und kann bei leichter Belastungsinkontinenz, die ebenfalls häufig als Resultat einer Beschädigung der Stützstrukturen im Beckenbereich nach einer Entbindung auftritt, helfen. Dabei ist dieses spezielle Laser-Verfahren (Erbium:YAG) besonders schonend und schmerzarm. Die etwa 15-minütige Behandlung erfolgt ambulant, ein eventuell leichtes Wärmegefühl kann mittels Lokalanästhesie in Form eines Gels verhindert werden. Eine Abschwächung der Beschwerden und eine Steigerung der Lebensqualität betroffener Frauen sowohl psychisch als auch physisch setzt meist bereits nach der ersten Behandlung ein.

 

 

 

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