Wechseljahre

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Gynäkologisches Zentrum
Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Reinhold Knitza
Bahnhofstr. 108, Gräfelfing (alle Kassen),
Tal 6, München (Privatkassen)
Tel. 089/89827777
 
www.gynzentrum.de

 

Pubertierende Kinder, Männer in der Sinnkrise und dazu noch Veränderungen im eigenen Körper: Nicht selten sind die Wechseljahre eine Lebensphase mit vielen Herausforderungen. Der Münchner Gynäkologe Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Reinhold Knitza zeigt für uns die Behandlungsmöglichkeiten auf.

 

Zu wissen, was genau im weiblichen Körper passiert, ist bereits eine erste große Hilfe. Und dabei zu realisieren, dass auch diese Lebensphase mit ihren möglichen Beschwerden wieder vorübergeht. Meist ab Mitte 40 beginnt der weibliche Körper sich aufgrund der nachlassenden körpereigenen Produktion von Östrogen und Progesteron zu verändern. Erstes klinisches Anzeichen dieser hormonellen Umstellung sind die Schwankungen im Menstruationszyklus, die schließlich im endgültigen Ausbleiben der Regelblutung münden. Da sich der Prozess über mehrere Jahre hinziehen kann, nennt man ihn „Wechseljahre“, medizinisch „Klimakterium“. Die nachlassende Hormonproduktion ist verantwortlich für die bekannten Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, trockene Schleimhäute und damit auch sexuelle Probleme. Ebenso können Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit und Depressionen auftreten. Neben der klinischen Untersuchung ist immer auch ein „Hormonstatus“ sinnvoll, um andere Krankheiten mit ähnlichen Beschwerden (Schilddrüse) auszuschließen.

 

Häufig lassen sich die vegetativen Beschwerden bereits durch pflanzliche Präparate oder Heilkräuter (Salbei, Traubensilberkerze, Mönchspfeffer) reduzieren. Eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung kann ebenso zu mehr innerer Balance und Gelassenheit führen. Bei ausgeprägten Beschwerden sollte eine individuelle Hormonersatztherapie (HRT) Anwendung finden. Grundsätzlich ist eine möglichst niedrig dosierte und kurze Anwendung zu empfehlen. Wenngleich das Risiko einer Krebsentstehung durch HRT kontrovers diskutiert wird, sollte vor dem Einsatz von Hormonen immer eine bösartige Brusterkrankung ausgeschlossen werden. Nach einer Brustkrebserkrankung ist eine HRT grundsätzlich kontraindiziert. Die verschiedenen Therapieoptionen besprechen Arzt und Patientin immer gemeinsam. Wichtig ist eine frühe und enge Einbeziehung des Gynäkologen in das jeweilige Beschwerdebild. Denn so kann er am besten helfen, gelassen und beschwerdefrei in die neue Lebensphase zu kommen.

 

 

 

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