Leisten- und Nabelbruch

Chirurgische Privatpraxis
Dr. med. Andreas Ungeheuer
Arabellastr. 5
81925 München
Tel. 089/96977165
 
www.hernienpraxis-dr-ungeheuer.de

 

Die chirurgische Behandlung des Leistenbruches ist in Deutschland mit über 200.000 Eingriffen pro Jahr eine der am häufigsten durchgeführten Operationen. Der Münchner Chirurg und Hernienspezialist Dr. med. Andreas Ungeheuer erläutert, wie Brüche entstehen, wie man sie erkennt, wann und wie sie behandelt werden sollten und welche Behandlungsmethoden es gibt.

 

Der Leistenbruch (Hernie) tritt zu 90 Prozent bei Männern auf, jedoch können auch Frauen davon betroffen sein. Er kann angeboren oder erworben sein oder auch als eine Kombination aus beiden Ursachen hervorgehen. Einem erworbenen Bruch liegt oft eine angeborene Bindegewebsschwäche zugrunde. Bemerkbar macht er sich in den meisten Fällen mit einer Vorwölbung mit oder ohne Beschwerden oder mit Schmerzen im Leistenbereich ohne sichtbare Bruchgeschwulst. Häufig wird dies erstmals nach dem Heben schwerer Gegenstände oder nach einer sportlichen Aktivität bemerkt. Zur Abklärung gehört neben der exakten Anamnese und der körperlichen Untersuchung eine dynamische Ultraschalluntersuchung durch einen auf diesem Gebiet spezialisierten Chirurgen. Bei eindeutiger Diagnose wird die Notwendigkeit einer Operation im Wesentlichen von der Beschwerdesymptomatik und der Wahrscheinlichkeit einer Einklemmung von benachbarten Organen wie Darm und Blase bestimmt.

 

Bereits hier wird der Grundstein für Erfolg oder Misserfolg der

Behandlung gelegt – die Erfahrung und Expertise des Chirurgen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich besteht bei Frauen mit Nabel-, Leisten- bzw. Schenkelbrüchen eine erhöhte Einklemmungsgefahr. Nicht bei allen Brüchen ist jedoch eine unmittelbare Operation notwendig, dies sollte im individuellen Fall mit dem behandelnden Arzterläutert werden. Wurde die Diagnose einer Hernie gestellt, gibt es mittlerweile eine Reihe unterschiedlicher Behandlungsverfahren mit spezifischen Vor- und Nachteilen. Jeder Patient hat seine eigene Vor- bzw. Krankengeschichte, individuelle Wünsche und körperliche Voraussetzungen.

 

Vor diesem Hintergrund sollte die chirurgische Behandlung individuell, quasi maßgeschneidert, erfolgen. Ist eine Operation notwendig, kann diese in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden, eine Lokalbetäubung mit Kurznarkose hat sich bewährt. Sowohl beim Leisten- als auch beim Nabelbruch werden je nach Bruchform und -größe sowie Gewebebeschaffenheit unter bestimmten Voraussetzungen Kunststoffnetze eingesetzt, um das Gewebe zu stabilisieren und das Wiederauftreten eines Bruches zu vermeiden. Aufgrund verfeinerter, zunehmend sehr schonender Operationsmethoden ist eine rasche Mobilisation nach dem Eingriff möglich und in den meisten Fällen kann nach einer Woche wieder mit sportlicher Aktivität begonnen werden.

 

 

 

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