Radiologie: Individuelle Diagnostik und Prävention

Mit modernster High-Tech MRT-Diagnostik nah am Menschen

Während der Untersuchung ermöglicht eine Spiegelinstallation den "Blick" auf den Starnberger See

©Michelle Hirnsberger

DIE RADIOLOGIE
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Wie wichtig ist eine regelmäßige Vorsorge? Wir sprechen mit Privatdozent Dr. Med. Gerwin Schmidt, einem von 20 radiologischen Experten der Münchner Praxis DIE RADIOLOGIE und Spezialist für Prävention.


KZ: Dr. Schmidt, das Thema Vorsorge ist hochaktuell. Welche radiologischen Möglichkeiten gibt es heute?


GS: „In der modernen radiologischen Diagnostik gibt es viele Möglichkeiten, auch komplizierte Fragestellungen einfach, schnell und schmerzfrei abzuklären. Insbesondere die Kernspintomographie (MRT) gewinnt immer weiter an Bedeutung. Sie liefert in der Brustdiagnostik, der Prostatadiagnostik und der neurologischen Diagnostik sehr präzise Ergebnisse, ganz ohne den Einsatz von Strahlung. Insbesondere zur Darstellung der Prostata gilt die MRT als das derzeit beste bildgebende Verfahren. Sie erstellt eine Art Landkarte, die Veränderungen viel genauer lokalisieren kann als die Tast- und Ultraschalluntersuchung.“


KZ: Das klingt vielversprechend. Ideal wäre ja auch ein Komplett-Körper-Screening. Gibt es das?


GS: „Das gibt es tatsächlich. Ganzkörperuntersuchungen mittels Magnetresonanztomographie (GK-MRT) liefern mit einem einzigen Untersuchungsgang Schnittbildaufnahmen des gesamten menschlichen Körpers und ermöglichen so eine umfassende bildgebende Analyse der Organe. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere sehr gut für Vorsorgeuntersuchungen, da es den Körper keinerlei negativer Strahlen belastung aussetzt.“


KZ: Was bedeutet individuelle Diagnostik für Sie?


GS: "Der Ausdruck steht für ein umfassendes Versorgungskonzept mit höchster individueller Befundungs- und Beratungskompetenz. Das impliziert nicht nur neueste Gerätetechnik, sondern auch menschliche Nähe und Fürsorge. Eine einfühlsame, angenehme Atmosphäre ist äußerst wichtig für die Patienten, die sich ja meist mit gewissen Ängsten und Sorgen einer radiologischen Untersuchung unterziehen.“


KZ: Wer entscheidet sich Ihrer Erfahrung nach für individuelle Vorsorgeuntersuchungen?


GS: „Der Wunsch und der Bedarf an individueller Vorsorge hängen von familiären Vorbelastungen, Vorerkrankungen, aber auch vom eigenen Lebensstil wie z. B. lörperlicher Aktivität und Stress ab. Ich kann nur jedem raten, die regelmäßigen Vorsorgetermine beim Arzt wahrzunehmen. Dank moderner, hochauflösender MRT-Technik sind radiologische Untersuchungen heute schonend und schnell durchführbar und ermöglichen gegebenenfalls eine frühzeitige Therapie und damit optimale Heilungschancen.“


KZ: Gibt es weitere wichtige Schlüssel zur exakten Diagnose und richtigen Therapie?


GS: „Von herausragender Bedeutung ist das Arzt-Patienten-Gespräch. Nur so können Zusammenhänge und Ursachen von Erkrankungen erkannt und die richtige Diagnose gestellt werden, mit der vom behandelnden Arzt die bestmögliche Therapie bestimmt werden kann. Als Radiologe sollte man beratender Partner auf Augenhöhe sein, Fragen beantworten und mögliche Hintergründe von Beschwerden erklären. Das ist in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich, auch wenn es so sein sollte.“

 

 

 

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