Männer-Gesundheit: MRT-Diagnostik bei erhöhtem PSA-Wert

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Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, gehört zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes und sitzt im kleinen Becken unterhalb der Harnblase. Mit dem Älterwerden vergrößert sich die Prostata oftmals. Ab ca. 40 Jahren werden daher regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. Urologisch auffällige Befunde werden heute oft durch den Radiologen weiter abgeklärt. Wir sprechen mit Dr. med. Johannes Stiess, Spezialist für Prostata-Diagnostik der Münchner Praxis DIE RADIOLOGIE:

 

Dr. Stiess, eine vergrößerte Prostata ist ja an sich nicht immer ein Grund zur Sorge. Wann sollten Befunde abgeklärt werden?

„Der empfindlichste Parameter in der Prostata-Diagnostik ist ein erhöhter PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen). Schon bei einer gutartigen Prostatavergrößerung, die bei der Mehrheit der Über- 50-jährigen Männer besteht, kann der PSA-Wert erhöht sein. Ab einer bestimmten Höhe oder bei einem vergleichsweise schnellen Anstieg sollte jedoch eine weitere Abklärung erfolgen. Bei etwa zwei Dritteln der Patienten stellt sich die Erhöhung als harmlos heraus.“

 

Eine neue Studie belegt die Überlegenheit der MRT-Diagnostik bei erhöhtem PSA-Wert. Können Sie das aus Ihrer eigenen Erfahrung heraus bestätigen?

„Ja, auf jeden Fall! In der Prostata-Diagnostik gilt die MRT bei erhöhtem PSA-Wert als das beste bildgebende Verfahren. In der vor Kurzem veröffentlichten „PRECISION“-Studie, an der 23 Zentren in elf Ländern teilgenommen haben, wurde dies eindrucksvoll bestätigt: Durch eine MRT können auf fällige Befunde besser eingeschätzt und die Zahl der u. U. notwendigen Gewebeproben (Biopsien) um ca. 25 % gesenkt werden. Dabei wird im MRT eine „Landkarte” der Prostata erstellt, die Veränderungen viel genauer lokalisieren kann als die übliche Tast- und Ultraschalluntersuchung und die sich zudem hervorragend für Verlaufskontrollen bei unklaren Befunden eignet.“

 

An welchen Qualitätskriterien sollten sich Patienten orientieren?

„Um auf höchstem Niveau diagnostizieren zu können, sind die fachliche Spezialisierung und die langjährige Erfahrung und Kompetenz des befundenden Arztes ebenso relevant wie eine Praxisausstattung mit moderner 3-Tesla-MRT-Technik. Darüber hinaus ist es wichtig, für die Patienten beratender Partner auf Augenhöhe zu sein – eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, sich Zeit zu nehmen, Fragen zu beantworten und die Diagnose genau zu erklären. Nicht alle wichtigen Hinweise wie Vorerkrankungen oder familiäre Vorbelastungen gehen immer direkt aus dem Untersuchungsauftrag hervor. Das persönliche Gespräch ist also von herausragender Bedeutung, da es den Schlüssel zur exakten Diagnose und zur Bestimmung der bestmöglichen weiteren Behandlung liefern kann. Und nicht zuletzt können so oftmals unnötige Therapien und Eingriffe vermieden werden.“

 

Käfer Die Zeitung - 5/2018

 

 

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