Schokoladen-Orangen-Törtchen

©Simone Hawlisch

©Verlagsgruppe Random House GmbH

Herdwärme: Eine kleine Kochschule für das große Glück zu Hause
Von Okka Rohd
288 Seiten
Verlag: Kailash
ISBN: 978-3-424-63094-7
 
www.randomhouse.de

 

Zubereitung:

Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden und die Seiten der Soufflé- oder Muffinförmchen mit Backpapier auslegen. Die Kardamomkapseln anstoßen, öffnen, die Samen in einen Mörser geben und zu Pulver mahlen. Die Orange heiß abspülen, die Schale abreiben und die Hälfte der Schale zusammen mit dem Zucker und dem Kardamompulver in einen kleinen Stieltopf geben. Die Orange auspressen und den Saft (etwa 100–120 ml) dazugeben. Alles aufkochen lassen. In der Zwischenzeit die Butter und die Schokolade in kleine Stücke schneiden und in eine große Schüssel geben. Den kochenden Sirup auf die Butter-Schokoladen-Mischung gießen und vorsichtig verrühren, bis alles geschmolzen ist und eine glatte Mischung ergibt.


Die Eier in einen Rührbecher aufschlagen und mit einem Schneebesen so lange schlagen, bis das Eiweiß und Eigelb sich gut vermischt haben (aber nicht steif oder schaumig werden lassen). Zur Schokoladen-Mischung geben und gut verrühren. Die Masse in die vorbereiteten Förmchen gießen und 20–25 Minuten im Ofen (Mitte) backen, bis sie außen fest, aber innen noch ein wenig weich sind. Herausnehmen, auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann in ihren Förmchen im Kühlschrank mindestens 2 Stunden lang abkühlen lassen. Vorsichtig aus den Förmchen heben, das Backpapier entfernen, mit Kakaopulver oder Puderzucker bestäuben und mit dem Rest der Orangenschale garnieren.


Tipp: Falls einem die Kombination von Schokolade und Orange nicht gefällt, kann man den Orangensaft auch durch 100 ml Kaffee ersetzen und auf die Orangenschale verzichten.


Zutaten (Für 6 Personen):

8 Kardamomkapseln

1 Bio-Orange

100 g Zucker

120 g Butter, zimmerwarm plus ein wenig Extra-Butter für die Förmchen

200 g dunkle Schokolade

3 Eier

Kakaopulver oder Puderzucker

 

 

Okka Rohd ist eine leidenschaftliche Köchin, aber auch eine sehr durchschnittliche. Deshalb beschließt die Journalistin, sich von Profis das Kochen beibringen zu lassen - immer zu einer bestimmten Frage: Wie macht ein Österreicher Wiener Schnitzel? Was ist das Geheimnis einer neapolitanischen Pizza? Wie backt man einen richtig guten Käsekuchen? Und was braucht ein Mittagessen, damit es glücklich macht? "Wenn man kocht, kommt man den Dingen näher und dadurch sich selbst. Und auch den Menschen, weil man beim Kochen ein durchlässigerer, achtsamerer, empfindlicherer Mensch wird. So war das jedenfalls bei mir."

 

 

 

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