Ofenkartoffel mit Pestoquark

©Simone Hawlisch

©Verlagsgruppe Random House GmbH

Herdwärme: Eine kleine Kochschule für das große Glück zu Hause
Von Okka Rohd
288 Seiten
Verlag: Kailash
ISBN: 978-3-424-63094-7
 
www.randomhouse.de

 

Zubereitung:

Rucola-Pesto-Quark

Für das Pesto den Rucola waschen, trocken schütteln, die Stängel abschneiden, die Blätter grob zerkleinern, abwiegen und mit dem Rapsöl (Verhältnis 1:1) in ein hohes Gefäß geben und mit einem Mixstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dieses Pesto ist ein wenig flüssiger als normales Pesto – dadurch gibt es dem Quark später eine besonders cremige Konsistenz. Vom Pesto 50 g abnehmen. Das restliche Pesto für eine spätere Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Den Magerquark, die Crème fraîche und das Pesto in einer Schüssel verrühren. Mit dem Zitronenabrieb, der Worcestersoße, dem Mineralwasser und 1 guten Prise Salz und Pfeffer abschmecken.


Ofenkartoffel

Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln waschen, trocken reiben und ohne Alufolie für ca. 1,5 Stunden auf den Gitterrost in den Ofen (Mitte) legen, bis sie weich sind. Inzwischen den Salat waschen und trocken schütteln. Jede Backkartoffel mit zwei Gabeln vorsichtig aufbrechen, das Innere mit einer Gabel leicht stampfen, mit 1 Butterflocke und ein wenig geriebenem Käse vermengen, den Pesto-Quark und Salat oder andere Toppings daraufgeben. Wer mag, kann auch noch ein wenig Pesto darüberträufeln. Als weitere Toppings eignen sich beispielsweise geschnittene Frühlingszwiebeln, geschnittene Radieschen oder Kresse.


Zutaten (Für 4 Personen):

1 Bund Rucola

Rapsöl im Gewichtsverhältnis 1:1 (bitte kein Olivenöl verwenden)

500 g Magerquark

100 g Crème fraîche

1 Messerspitze Bio-Zitronenabrieb

1 TL Worcestersoße

1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure

Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

4 vorwiegend festkochende Kartoffeln (à ca. 400 g)

Wildkräutersalat

4 TL Butter

4 EL geriebener Käse, z.B. Emmentaler

 

 

Okka Rohd ist eine leidenschaftliche Köchin, aber auch eine sehr durchschnittliche. Deshalb beschließt die Journalistin, sich von Profis das Kochen beibringen zu lassen - immer zu einer bestimmten Frage: Wie macht ein Österreicher Wiener Schnitzel? Was ist das Geheimnis einer neapolitanischen Pizza? Wie backt man einen richtigen Käsekuchen? Und was braucht ein Mittagessen, damit es glücklich macht? "Wenn man kocht, kommt man den Dingen näher und dadurch sich selbst. Und auch den Menschen, weil man beim Kochen ein durchlässigerer, achtsamerer, empfindlicherer Mensch wird. So war das jedenfalls bei mir." 

 

 

 

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