Hotel Gasthof Hirschen in Schwarzenberg

Hotel Gasthof Hirschen
Hof 14
A-6867 Schwarzenberg
Tel. 0043/5512/2944
 
www.hirschenschwarzenberg.at

 

Kunsthotel. Begegnungsort. Winterglück. Der Hirschen in Schwarzenberg ist schon auf den ersten Blick kein gängiges Hotel. Der 260 Jahre alte, denkmalgeschützte Gasthof liegt mitten im Ortskern der Schubertiade-Gemeinde Schwarzenberg. Beim Eintritt duckt man sich unweigerlich, dann hält man inne, und langsam, mit jedem Schritt durchs Haus, hebt sich die Seele. Die gemütlichen Restaurantstuben, der Belle-Époque-Saal mit Grand-Hotel-Ambiente – staunenswerte Kleinode. Und überall: Kunst aus der Sammlung des Hausherrn. Jedes der 36 Zimmer, verteilt auf zwei Gebäude, ist eine ganz individuelle Erfahrung (vorher nachfragen lohnt sich). Jeder Raum ist einer Persönlichkeit gewidmet, die mit dem Hirschen und seinen Menschen in Berührung kam. Franz Michael Felder, Eduard Mörike, Bayernkönig Max II, Schauspieler Hans Moser. Der Hirschen erzählt Lebensgeschichten. Und eine ganz besonders: Der Patron des Hirschen, Franz Fetz, wurde einst in der König-Max-Suite unter der barocken Deckenmalerei geboren, die er später in mühevoller Handarbeit mit dem Spatel freilegen und aufwändig restaurieren ließ. Als junger Mann lernte Fetz die Welt kennen und das Gastgeber-Handwerk. Mitte der 70er-Jahre kehrte er zurück und strahlte erst einmal mit zwei Tonnen Sand den weißen Lack vom Fichtenholz. Und dann schuf er in den vergangenen vier Jahrzehnten ein stattliches, ein schönes und dabei stets auch ein leichtfüßiges und sehr privates 4-Sterne-Haus mit Haubenküche und einer sehr bunten Stammklientel. Und ein kultureller Kraftort, ja, das ist der Hirschen auch.


Fetz´ zweite Liebe gilt der Musik, und er lebt sie stets von Dezember bis Ende März mit „Wälderness – Hirschen’s feinem Musiksalon“ aus. Musikalisch-literarische Abende im kleinen Kreis, nicht nur von Lokalmatadoren so inspirierend wie berührend gestaltet. Am 11. Dezember ist zum wiederholten Male Erika Pluhar zu Gast.


Des Hausherrn dritte Liebe (oder doch seine allererste?) ist des Leibes Wohl. Gratulation: Die Haubenküche von Küchenchef Mario Herrmann und Sous-Chef Christian Voigt wurde jüngst mit einem Gault&Millau-Punkt mehr ausgezeichnet. Sie präsentiert ihre österreichischen Wurzeln mit leichter Hand geschmackvoll modern. Die Tischkultur hingegen: bewusst elegant. Was noch? Sinnieren im jüngst renovierten Wellnessbereich. Skifahren, Wandern, Rodeln auf dem Hausberg Bödele bis direkt vor die Tür. Oder mit dem Skibus in einer Viertelstunde zur Mellaubahn und ins Damülser Skigebiet. Vor allem aber: Nie mehr ganz weggehen. Man lässt hier im Bregenzerwald immer einen kleinen Seelenkiesel zurück.


 

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