Panorama-Wanderweg Tegernsee

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Panorama-Wanderweg Tegernsee
www.tegernsee.com
 
Bike-Verleih:
www.tegernsee-bike.com
www.fahrrad-eiblwieser.de

 

Bei dieser wunderschönen Etappenwanderung rund um den See ist der Weg das Ziel. Garniert mit fantastischen Ausblicken und vielen kulturellen und gastronomischen Highlights.


Der Sommer ist die Zeit, in der die Region rund um den Tegernsee Hochkonjunktur hat. Die idyllische Seenlandschaft gepaart mit der Bergwelt des Voralpenlandes ist wohl eines der schönsten bayerischen Urlaubsparadiese. Aber auch im Spätsommer, im Herbst und im Winter wartet hier ein Füllhorn der Eindrücke und Möglichkeiten. So bietet der wildromantische „Panorama-Wanderweg Tegernsee“ auf einer Länge von fast 34 Kilometern nicht nur atemberaubende Aussichten, sondern auch viel Staunens- und Wissenswertes sowie ein reichhaltiges Angebot an Gaumenfreuden. Dabei es ist völlig egal, ob man auf Schusters Rappen oder vielleicht doch lieber mit einem Mountainbike unterwegs ist. Bereits kurz hinter Tegernsee wartet das erste Highlight: der grandiose „Paraplui Aussichtspunkt“ am Leeberg. Vorbei geht es dann am „Ludwig-Thoma-Haus“, in dem der umstrittene Heimatschriftsteller mehr als ein Jahrzehnt am See lebte und arbeitete.


Sehenswert sind auch die Exponate im „Kutschen-, Wagen- und Schlittenmuseum“ in Rottach-Egern. Mit großer Liebe zum Sujet hat man auf 700 qm Gefährte zusammengetragen, die Bauern und Holzknechte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Transport einsetzen. Das klingt nach harter Arbeit, und die macht bekanntlich Appetit. Schon beim bloßen Gedanken an die Köstlichkeiten der „Naturkäserei TegernseerLand“ in Kreuth läuft einem da das Wasser im Mund zusammen. Gestärkt geht es weiter Richtung BadWiessee. Das dortige „Aquadome“ ist Bayerns größtes Süßwasser-Aquarium und beherbergt mehr als 20 Fischarten. Faszinierend ist dieser Einblick in die heimische Unterwasserwelt, deren Arten-Reichtum bisher wohl längst nicht jedem geläufig ist. Wer danach gleich wieder Lust auf eine Einkehr verspürt, dem sei natürlich „Gut Kaltenbrunn“ mit seinen variantenreichen Schmankerln und dem tollen Seeblick ans Herz gelegt, bevor der Weg weiter in Richtung Gmund führt.


Dort setzte sich Johann Baptist Mayr Ende des 18. Jahrhunderts für die Natur ein, allerdings mit sehr fragwürdigen Methoden. Der königliche Revierjäger, als „der wilde Jager“ in die Geschichte eingegangen, hatte den Wilderern den Kampf angesagt und schreckte auch nicht vor Totschlag zurück. Im „Jagerhaus Gmund“ erfährt man mehr über diesen Mann, wie auch über die grundsätzliche Vergangenheit des Ortes. Das letzte Teilstück, zurück nach Tegernsee, lockt im „Museum Tegernsee“ und in der ehemaligen Benediktinerabtei „Kloster Tegernsee“ noch einmal mit Impressionen und Ausstellungsstücken aus vergangenen Zeiten. Apropos Impressionen:Wer sich ob der Fülle der Eindrücke fast ein wenig überfordert fühlt, der kann sich nach Gusto selbstverständlich auch für einzelne Etappen entscheiden. Denn der Weg kann von überall bewandert werden.

 

 

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