Hotel W Barcelona

Hotel W Barcelona
Plaça de la Rosa dels Vents, 1
Final Passeig de Joan de Borbó
ES-08039 Barcelona
Tel. 0034/93/2952800
 
www.w-barcelona.com

 

„Wow!“ So wünscht man sich die Reaktion des Gastes auf ein jedes der Hotels der Marke W seitens des Managements und wir nehmen vorweg, dass uns das besagte „Wow“ angesichts unseres Besuchs im W Barcelona mehrfach über die Lippen kam. Schon wenn man sich dem zehn Hektar großen Hotelkomplex nähert, der über einen Wikipedia-Eintrag in mehreren Sprachen verfügt, ist man beeindruckt. Ricardo Barfill, dem mittlerweile deutlich über 70 Jahre alten Grandseigneur der spanischen Architektur, ist mit dem W ein interessanter Entwurf mit hohem Wiedererkennungswert gelungen. Nicht zuletzt, da das 105 Meter hohe, in der Form eines Segels erbaute Gebäude, von Gestalt und Symbolik her zu Barcelona und genauer zum umgebenden Barceloneta-Viertel direkt am Strand einfach bestens passt. In der reflektierenden Silberglasfassade spiegeln sich das Meer, die Wellen, die Sonne und der Himmel und alles verschwimmt zu einer Symphonie voller Mittelmeerherrlichkeit. Kein Wunder also, dass das Gebäude mittlerweile zu einem der Wahrzeichen der Stadt avanciert ist.


Besonders gelungen ist die Gestaltung der 480 Zimmer und 67 Suiten: retro-futuristisches Design vom Feinsten, einer Disziplin in der Spanien mittlerweile Weltrang genießt, und dann vor allem der Blick. Egal, ob man einen erschwinglichen „Cozy Room“ oder „Wonderful Room“ bucht, die etwas teurere „Studio Suite“ oder gleich die 295 qm große „Extreme Wow Suite“: Der Ausblick auf das Meer und die Küstenlinie den Eindruck, schwerelos zu schweben. Hier morgens aufzuwachen und abends einzuschlafen ist wirklich eine einprägsame Erfahrung. Ebenso wie eine Erkundungstour durch die sieben Restaurants und Bars des Hauses. Von den Restaurants haben es uns das „Bravo 24“ und das „Wave“ am meisten angetan. Ersteres liegt im zweiten Stockwerk über dem Strand und ist die auch externen Gästen zugängliche Wirkstätte des katalanischen Ferran Aria-Schülers und Sternekochs Carles Abellán, dessen innovative Varianten traditioneller Gerichte besonders abends auf der Terrasse, wenn Beachclub-Feeling aufkommt, wunderbar zur Geltung kommen.


Das „Wave“ begeistert mit einer Aussicht auf die Bucht, dem modernistischen Interior-Design von Isabel López Vilalta mit seinen stylishen Essplätzen und coolen Retro-Loungern und einem eklektischen Mix aus Aromen der lokalen, nahöstlichen und asiatischen Kochtradition. Den ganzen Tag und Abend herrscht hier ein legeres Miteinander von hippen Einheimischen und der internationalen Gästeschar, die nebenbei angeregt plaudernd „Lobster and Avocado Rolls“ oder „Coconut Crispy Prawns“ schlemmt, für die das „Wave“ zu recht berühmt ist. Unter den Bars kommt man am „Eclipse“ nicht vorbei, das sich gleich nach der Eröffnung und unabhängig vom Hotelkontext zu einem in der ganzen Region bekannten Hotspot entwickelt hat. Hier trinken und tanzen Nacht für Nacht die Reichen und die Schönen im 26. Stock vor dem Meerespanorama zu House-Musik, und selbst, wenn man seine Abende üblicherweise ruhiger verbringt, muss man hier zumindest mal vorbeigeschaut haben. Zuletzt ist der, für ein Stadthotel mit 700 qm auf zwei Stockwerken sehr großzügige, „Bliss-Spa“ eine Erwähnung wert, sowie der Service des Hauses, dem niemals ein „Geht nicht“ entschlüpfen wird.

 

 

 

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