Restaurant Forsthaus Ilkahöhe

Restaurant Forsthaus Ilkahöhe
Oberzeismering 2
82327 Tutzing
Tel. 08158/8242
 
www.restaurant-ilkahoehe.de

 

Es gibt sie einfach, die sogenannten „Kraftorte“. Orte, an denen sich Körper und Geist gestärkt fühlen, an denen man sich freier fühlt, an denen der Alltagsstress und die Sorgen abfallen und sich, ohne, dass man genau wüsste warum, schnell ein herrlich federleichtes Lebensgefühl einstellt. Dort ist das Gras einfach grüner, der Himmel blauer, die Stille berückend und die Luft klarer. Just so ein Kraftort ist von jeher die über Tutzing gelegene Ilkahöhe, gesegnet mit dem vielleicht schönsten und berühmtesten Blick auf den friedlich im Osten hingestreckten Starnberger See. Seit Dekaden als Gastwirtschaft genutzt, liegt hier freistehend neben einem kleinen Kircherl das Forsthaus Ilkahöhe, das zwischenzeitlich erheblich an kulinarischer Attraktivität verloren hatte. Ein Jammer, dachten sich die rührigen Gastro-Profis Alexandra und Bernhard Graf, die sich bereits mit dem weithin bekannten Forsthaus am See in Possenhofen eine treue Stammkundschaft erkocht hatten, pachteten das Gasthaus und machten sich an die nötige Umgestaltung. Nach einer Umbauphase, in deren Verlauf sich die ursprünglich angedachte Renovierung zu einer Vollsanierung ausweitete, erstrahlt das vor kurzem wieder eröffnete Forsthaus nun wieder in vollem Glanz und man freut sich, wie hervorragend das den Beiden unter Mithilfe heimischer Handwerker gelungen ist.

 

Das im edlen Landhausstil gehaltene und den historischen Gasthof stets erkennbar lassende Interieur des Restaurants im ersten Stock und der Stube im Erdgeschoss verfolgt eine wunderbar klare Linie: Holzböden, klassisch halbhohe Vertäfelungen, oben in hellem Bordeauxrot, unten in Hellgrau, farblich perfekt abgestimmte Stühle, als Farbtupfer hier ein Vorhang, da ein Kissenarrangement und ein frisches Blumenbouquet. Gemütlich, hell, elegant und nie zu viel. Überall fühlt man sich ausgesprochen wohl, auch, wenn natürlich die Tische im großzügigen Wintergarten des Restaurants der Aussicht wegen besonders begehrt sind. Kein anderes Haus, keine Stromleitung trübt den Blick auf die Kuhwiesen, die Wälder, den See und in der Ferne die ganze majestätische Alpenkette.

 

Frieden und Natur pur, ein wahrhaft prachtvoller Rahmen für die Kulinarik des Hauses, die es in sich hat. Zusammen mit Marco Sojer schwingt Bernhard Graf hier den Kochlöffel, der unter anderem aus seiner Zeit bei Heinz Winkler im Tantris weiß, dass Spitzenküche keine schwankende Tagesform kennen darf. Und so bleibt das Niveau seiner, einerkünstlerischen kulinarischen Neugierde und Offenheit verbundenen Kreationen, konstant hoch. Grundlage seiner international angehauchten Küche sind stets minutiös ausgewählte regionale und saisonale Produkte in Verbindung mit dem Besten, was die Münchner Großmarkthalle bietet. Auf der sich ständig wandelnden Tageskarte tummeln sich exquisite Köstlichkeiten wie der „Rindertartar mit Trüffelkäse und Crème fraîche“, ein „Bretonischer Loup de Mer mit Champagnerkraut und Schnittlauch“ oder als Dessert eine „Charlotte chocolat mit gesalzenem Karamell und Zitronensorbet.“ Kein Wunder also, dass Grafs Küche eine treue Stammkundschaft von Connaisseuren hat, die ihm an seine neue Wirkstätte nachpilgert.

 

Im Sommer lockt zudem die zauberhafte Gastterrasse des Restaurants und der auch an den Ruhetagen des Restaurants geöffnete Biergarten mit Selbstbedienung, in dem sich Klassiker wie Braten, Wurstsalat oder Obatzter – im übrigen auch von Spitzenwein begleitet - auf ganz anderem Qualitätsniveau genießen lassen als sonst in Biergärten üblich. Last, but not least möchten wir das Forsthaus auch für Veranstaltungen empfehlen: Die Räume sind jederzeit dergestalt flexibel separierbar, dass Gruppen jeder Größe den passenden Raum finden. Alles in allem ist das neue Forsthaus eine echte Schau und einer der Plätze, die man am Starnberger See unbedingt besucht haben muss. 

 

 

 

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