RAND Boat

Boote – Service Oberbayern
Jochum GmbH
Wettersteinstraße 16
82024 Taufkirchen
Tel. 089/61455440
 
www.boote-service-oberbayern.com

 

Schick, schnell, funktional und ohne Führerschein auf vielen bayerischen Seen fahrbar: die Elektroboote der dänischen Manufaktur RAND.


Das elegante, puristische Design, ein Tisch, der blitzschnell zur Liegefläche für Sonnenhungrige umgebaut werden kann, ausreichend Platz für bis zu zehn Personen und die leichte Bedienbarkeit... Die Elektroboote des dänischen Architekten und Designers Carl Kai Rand sind in mehrerlei Hinsicht besonders und für einen gemütlichen Bootsausflug mit Freunden oder der Familie wie gemacht. Nicht umsonst tragen die Modelle solch wohlklingende Namen wie „Picnic“ oder „Picnic Sport“. Aber das Beste daran: der emissionsfreie und geräuscharme, dennoch aber durchaus flott agierende Elektromotor (bis max. 35 km/h), der es erlaubt, die Boote auf vielen bayerischen Seen ohne Führerschein und lediglich mit einer Zulassungsnummer, die man unkompliziert bei den für die Seen zuständigen Landratsämtern bekommt, einzusetzen. Bis zu 16 Stunden Fahrvergnügen verspricht ein „Rand Boat“, bevor der Akku an einer Steckdose wieder geladen werden muss. Und ab 9.900 Euro ist es in der Basis-Version bereits erhältlich.


Die Idee, „ein anderes, ein besseres Boot“ zu bauen, habe ihn seit Kindheitstagen fasziniert, so Carl Kai Rand. „Ich wollte das Motorboot noch einmal erfinden und dabei den Charme und das Gefühl für die Umgebung, in der sich ein Boot bewegt, in meine Arbeit einfließen lassen“, erzählt der Däne, der Architektur und Boot-Design studiert hat. Klar von der skandinavischen Designidee geprägt, folgt das „Rand Boat“ somit dem Leitsatz „Form follows function“. Dabei sind Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit ein zentrales Anliegen des Entwicklers. „Wir arbeiten mit einem Material aus wiederverwerteten Plastikflaschen“, erzählt der 31-Jährige, der sein Boot für „unsinkbar“ erklärt. Durchaus glaubwürdig, legt man die verblüffende Widerstandsfähigkeit einer typischen Plastikflasche zugrunde. Darüber hinaus wird das für das Bootsdeck benötigte Holz vom norwegischen Unternehmen Kebony geliefert. Dort hat man eine Technologie entwickelt, „die die Eigenschaften von nachhaltigen Weichhölzern durch eine bio-basierte Flüssigkeit aufwertet, sodass das Holz permanente Premium-Eigenschaften erhält.“ Tropenhölzer, die sonst beim Schiffsbau zum Einsatz kommen, deren Abholzung aber die Existenz des Regenwalds weiter bedroht, benötigt ein „Rand Boat“ nicht. Längst arbeitet der Designer auch an weiteren Modellen: „Wir werden noch in diesem Jahr zwei neue, größere Bootstypen vorstellen, die im Offshore-Bereich einsetzbar sein werden.“ Sein größter Traum? „Dass Rand Boot einmal Gattungsbegriff für Elektroboote per se wird. Das ist bis jetzt keinem Hersteller gelungen. Aber wer weiß, wenn wir tüchtig sind und ein wenig Glück haben, gelingt uns vielleicht das, was Tesla beim Elektroauto geschafft hat.“ www.randboats.com

 

 

                                                                                                            Text: Andreas Kötter

 

 

 

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