WSAKE - Das Regensburger Duo

25.03.2010 15:54 Alter: 7 yrs
WSAKE
Am Gries 35
93059 Regensburg
Tel. 0179/9497375
 
www.wsake.com

 

Schon der Name klingt besonders: WSAKE. Japanisch? Eher griechisch inspiriert. Denn er ist ein Anagramm aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Familie Artmann. Und dahinter steckt ein bayerisches Schmucklabel aus Regensburg.

 

Die Macher: Anna und ihr Vater Waldemar ArtmannDas kreative Zusammenspiel von Vater und Tochter, die Natur als Inspirationsquelle und die handwerklich meisterhafte Umsetzung: Das ist der Schmuck des Regensburger Duos WSAKE.. Ebenso einprägsam und besonders wie der Manufaktur-Name ist auch der Schmuck der Grafikdesignerin und des Silberschmieds. Die beiden machen ihr eigenes Ding, abseits des Mainstreams. Und haben Erfolg damit. Die kleine Schmuckwerkstatt samt Ausstellungsraum liegen in einer ruhigen Regensburger Straße in Annas Elternhaus. Holzdielen, niedrige Decken, heimelige Atmosphäre. Mittendrin die zumeist minimalistischen Schmuckstücke aus Messing oder Silber. Man spürt gleich, an diesem Ort treffen Tradition und Moderne aufeinander.

 

Die kreative Anna, gerne unkonventionell und spontan in ihrer Herangehensweise und ihren Ideen und der handwerklich perfekte Waldemar mit über 50 Jahren Erfahrung und einem riesigen Archiv an Entwürfen. „Wir ergänzen uns optimal“, erzählt die 31-Jährige. „Oft gehen wir mit verschiedenen Ansätzen an unsere Entwürfe heran und aus dem Zusammenspiel entwickelt sich dann das eigentliche Schmuckstück.“ So wie bei der Ahornsamenkette aus Messing. „Ich hatte das Blatt einfach mal spontan ausgesägt. Mein Vater fand es zu schlicht und auch zu langweilig und verlieh ihm die gehämmerte Optik.“ Heute gehört die Kette zu den WSAKE-Bestsellern. Ebenso wie die „silhouette charms“, Scherenschnitt-Anhänger, die nach eigener Foto-Vorlage angefertigt werden, oder die „lettered pendants“, kleine, geprägte Messingscheiben mit charmanter Botschaft.

 

Der Anspruch der Artmanns: langlebigen Schmuck zu gestalten, gleichzeitig zeitgemäß und zeitlos. Eher filigran als massiv. Schmuck, der in Würde altert und den man ewig tragen kann. Inspiration holen sich die Designer aus verschiedenen Richtungen, vor allem aber orientieren sie sich an den organischen Formen der Natur. Meistens werden die Entwürfe zuerst von Hand gezeichnet, dann wird in der Werkstatt gesägt, gefeilt, gelötet, montiert, gehämmert und poliert. Beinahe alles wird auf Bestellung gefertigt, der Prototyp kann im Ausstellungsraum (nach vorheriger Absprache) oder auf der Homepage bewundert werden. Geliefert wird dann meist innerhalb einer Woche.

 

Die Arbeit bei WSAKE ist ein ständiger Prozess. So gibt es keine festgelegte Anzahl an Kollektionen pro Jahr, sondern eine langsame, wohldosierte Erweiterung der bestehenden Schmuckstücke. Momentan sind Haarkämme aus Messing in der Entwicklung, ebenso originelle Kreationen mit Schraubenmuttern und eingearbeiteter Spitze. Ein ideenreiches Potpourri also, handwerklich meisterhaft umgesetzt. Auch Kooperationen, etwa die „Wortspiel-Taler“-Zusammenarbeit mit der Bloggerin MME ULMA oder die mit der portugiesischen Keramikmanufaktur OTCHIPOTCHI stehen für die kontinuierliche Dynamik von WSAKE. Zuständig dafür: Anna Artmann, die studierte Grafikdesignerin, der junge, umtriebige und internet-affine Part des Duos. Denn so sehr sie die handwerkliche Arbeit liebt, so sehr liebt sie auch die digitalen Gestaltungs- und Präsentationsmöglichkeiten ihrer Werke.

 

 

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