Kur- und Sporthotel Bad Moos

21.05.2013 11:05 Alter: 6 yrs
Kategorie: Hotel Hotel
Kur- und Sporthotel Bad Moos
Fischleintalstr. 27
I-39030 Sexten-Moos
Tel. 0039/0474/713100
 
www.badmoos.it

 

Heilsame Behaglichkeit.

 

Ganz ehrlich, ein Kurhotel haben wir uns anders vorgestellt: verschnörkelt, viel Zierrat, weiß, blau, etwas Gold und immer ein bisserl aus der Zeit gefallen – so kennt man europäische Thermen - hotels. Da kann Dr. Erwin Lanzinger nur schmunzeln, denn sein Hotel Bad Moos ist eher ein überdimensionaler Adlerhorst mit heilsamen Kern, eine 300jährige Kraftquelle, wie er selbst sagt. Ein 4-Sterne-Superior-Haus mit der Gemütlichkeit einer Almhütte verbunden mit einer top-modernen Ausstattung. 2010 wurde es komplett renoviert und um ein Stockwerk erweitert und verfügt nun über 32 Zimmer und 30 Suiten bis hin zur 50 qm großen Mansardensuite. Heimisches Zirbenund Lärchenholz, Loden und teils kräftige Muster geben den Räumen eine heimelige Atmosphäre, in zwölf der Suiten wird sie mit offenen Kaminen vollendet. Die wohltuend kernigen und doch klaren Zimmer werden von historischen Stücken auf den Gängen ergänzt, und dieses historisch-moderne Wechselspiel gepaart mit einer wirklich gelungenen Lichtführung findet man auch in den Stuben, die jeden Abend kulinarisch glücklich machen. Wer noch mehr Privatsphäre wünscht, der kann sich auch in eine der beiden sehr charmanten Weinstuben aus dem 17. und 13. Jahrhundert zurückziehen, dann darf es auch mal herzhaft werden. Bestes Südtirol eben.

 

So passt dieses charismatische Haus famos in das Naturpanorama inmitten des Naturparks Sextener Dolomiten auf fast 1.400 Metern Seehöhe, doch der eigent liche Grund, warum sich schon vor Jahrhunderten Kaiser und Könige nach Sexten-Moos aufmachten, war die Schwefel-Heilquelle, die hier entspringt. Die Heilkraft schwefelhaltigen Wassers reicht ja von Rheuma über Migräne und Allergien bis hin zu Hautproblemen und, wie man heute sagen würde, Burn-out-Zuständen. Selbst die Gebärfähigkeit der Damen soll das Schwefelwasser fördern, das man trinken, inhalieren und in dem man baden kann.

 

Schon Lanzingers Großeltern hatten ein entsprechendes Badehaus und folgerichtig ergriff der rührige Hotelier die Gelegenheit, die letzte verbliebene Mooser Heilquelle in sein ganz persönliches Spa-Konzept zu integrieren. Sein Haus ist nun eines von nur fünf anerkannten Kurhotels in ganz Südtirol und neben der Vielzahl therapeutischer Anwendungen überzeugt der 2.000 qm große Spa auch mit Pflegeprogrammen von Maria Galland, Massagen mit heimischen Zirben- und Latschenhölzern und aufmerksamen Details wie den antiseptischen Böden aus teurem Quarzstein oder dem mit Sauerstoff gereinigten Ozonwasser des Innenpools. Man merkt, der Spa ist Lanzingers Herzensangelegenheit. Und so feilt er natürlich ständig daran: schon diesen Sommer wird dieses außergewöhnlich gepflegte Wohlfühlensemble um eine Erdsauna aus Lehm ergänzt. Übrigens: Von der Vielzahl an Anwendungen, die man auch ohne medizinische Indikation genießen kann, haben uns zwei besonders gut gefallen: die alpine_healthcare© Dampfbäder, bei denen man Kräuter extrakte nach Vitalis Dr. Joseph inhaliert und die Schwefel-Bad-Grotte Sulfurea mit Dämpfen der hauseigenen Heilquelle. Beide pflegen die Haut, die Atemwege und das Gemüt.

 

 

mehr zu Südtirol



Drucken

Hotel des Monats